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UNESCO-Weltkulturerbe Frühchristliche und byzantinische Bauten in Thessaloniki

UNESCO-Weltkulturerbe Frühchristliche und byzantinische Bauten in Thessaloniki

  1. Stadtmauer (4./5. Jhdt.)
  2. Rotunde (4. Jhdt.)
  3. Panagia Acheiropoietos (5. Jhdt.)
  4. Hagios Demetrios (7. Jhdt.)
  5. Latomos-Kloster (6. Jhdt.)
  6. Hagia Sophia (8. Jhdt.)
  7. Panagia Chalkeon (11. Jhdt.)
  8. Kirche des Heiligen Pandeleimon (14. Jhdt.)
  9. Kirche der Heiligen Apostel (14. Jhdt.)
  10. Hagios Nikolaos Orfanos (14. Jhdt.)
  11. Kirche der Agia Ekaterini (13. Jhdt.)
  12. Kapelle der Verklärung des Erlösers (14. Jhdt.)
  13. Vlatades-Kloster (14. Jhdt.)
  14. Kirche des Propheten Elias (14. Jhdt.)
  15. Byzantinisches Bad (14. Jhdt.)

1. Byzantinische Stadtmauer

The Walls of Thessaloniki (Τείχη της Θεσσαλονίκης) are the city walls surrounding the city of Thessaloniki during the Middle Ages and until the late 19th century, when large parts of the walls, including the entire seaward section, were demolished as part of the Ottoman authorities' restructuring of Thessaloniki's urban fabric. The city was fortified from its establishment in the late 4th century BC, but the present walls date from the early Byzantine period, ca. 390, and incorporate parts of an earlier, late 3rd-century wall. The walls consist of the typical late Roman mixed construction of ashlar masonry alternating with bands of brick. The northern part of the walls adjoins the acropolis of the city, which formed a separate fortified enceinte, and within it lies another citadel, the Heptapyrgion (Seven Towers), popularly known by the Ottoman translation of the name, Yedi Kule.


2. Rotunde

Die Rotunde (griechisch Ροτόντα Rotónda) des Galerius in Thessaloniki, später nach der gegenüberliegenden Georgskapelle als Άγιος Γεώργιος bezeichnet, ist ein Kuppelbau aus römischer Zeit, der im Zusammenhang mit dem Galeriusbogen errichtet wurde. Der nördlich der Egnatia-Straße im Osten der Innenstadt gelegene, auch Georgsrotunde genannte Bau erhielt seine Bezeichnung von Reisenden des 18. und 19. Jahrhunderts. In der Türkenzeit wurde er als Eski Metropol (Alte Metropolie) bezeichnet. Seit 326 wird das Gebäude (mit Unterbrechung) als Kirche genutzt, und kann somit als älteste Kirche der Welt gelten.
Der im Jahr 306 nach Christus als Kultbau der Kabiren oder des Zeus oder als Mausoleum für den Tetrarchen Galerius errichtete Rundbau (Rotunde), dessen Innenwände ursprünglich mit einer Scheinarchitektur aus Marmor verblendet waren, besitzt eine 29,80 Meter hohe, von einem Okulus unterbrochene flache Kuppel aus Ziegelmauerwerk mit einem Innendurchmesser von 24,50 Meter, bei der es sich zur Zeit der Erbauung um die weltgrößte Ziegelkuppel handelte. Die Dicke der von sechs Fenstern durchbrochenen Wände beträgt 6,30 Meter.
Der Bau wurde wohl im 4. Jahrhundert unter Kaiser Theodosius I. oder Konstantin I. in eine christliche, den Unkörperlichen (Asomaton; ναός των Ασωμάτων) gewidmete Kirche, die zeitweise als Metropolitankirche diente, umgewandelt und mit Mosaiken ausgeschmückt. Im Jahr 1590 wurde die Rotunde in eine Moschee (Hortaç Efendi Camii) umgewandelt und ein Minarett wurde dem Bau angefügt; Kostbarkeiten und Ikonen wurden in die kleine, westlich der Rotonda gelegene Georgskapelle gebracht. Als Thessaloniki 1912 unter griechische Herrschaft kam, wurde die Rotunde wieder zur Kirche, jedoch schon 1917 zum Makedonischen Museum. Das Minarett blieb als einziges in Thessaloniki erhalten. Im Jahr 1978 wurde der Bau durch ein Erdbeben beschädigt und wird seitdem wiederhergestellt. Die Restaurierungsarbeiten im Gebäudeinnern dauern noch an. 1999 wurde die Rotunde als museales Monument wiedereröffnet, obgleich die griechisch-orthodoxe Kirche noch Ansprüche auf den Bau erhebt. In der Ostapsis steht heute wieder ein geweihter Altar.
Die Mosaiken der Rotunde gelten als die ältesten Wandmosaiken des christlichen Osten. Zum Teil sind sie rein ornamental (Achtecke mit Vögeln und Fischen in der Südostnische, sich schneidende Kreise in der Westnische, teppichartig in der Südnische). Die Kuppelmosaiken auf Goldgrund sind in drei Zonen gegliedert: 15 erhaltene Märtyrerfiguren in weiten Gewändern (u. a. Ananias, Romanos, Aristarchos, Kyrillos, Basiliskos, Leon, Philipp, Priskos, Kosmas und Damian) vor sitzenden Pfauen belebter Scheinarchitektur mit Akanthusblättern und Ornamentstreifen, fragmentarisch erhaltene Apostel und Engel und triumphierender Christus (nicht erhalten).


3. Panagia Acheiropoietos

Die Kirche Panagia Acheiropoietos in Thessaloniki (griechisch Παναγία Αχειροποίητος Panagia Achiropiitos) ist eine holzgedeckte, dreischiffige Basilika aus dem 5. Jahrhundert. Die Basilika gehört zu den wenigen frühbyzantinischen Kirchenbauten, die sich bis heute in ihrer ursprünglichen Form fast unverändert erhalten haben. Sie liegt im Zentrum der Stadt in der Agias-Sofias-Straße gegenüber dem Makedonomachon-Platz knapp nördlich der Egnatia-Straße. Die Kirche wurde auf dem Areal eines großen Thermenkomplexes errichtet, der mindestens bis ins späte 4. Jh. in Benutzung war. Die Erbauungszeit der Basilika ist nicht historisch belegt und kann im Wesentlichen nur aus Anhaltspunkten am Monument erschlossen werden. Als wichtigstes Indiz für eine Datierung in die zweite Hälfte des 5. Jhs. dient die Bauskulptur. Die Kirche war vermutlich von Beginn an der Gottesmutter geweiht. Die heute geläufige Bezeichnung „Acheiropoietos“ („nicht von Händen gemacht“) leitet sich von einer Ikone der Gottesmutter her. Diese Benennung ist erstmals durch eine Urkunde des Jahres 1320 bezeugt. Die wenigen älteren Erwähnungen, die sich auf die Kirche beziehen lassen, bezeichnen sie stets als Kirche der Theotokos. Spätestens seit dem 14. Jh. wurde die Gottesmutter hier gemeinsam mit dem Heiligen Demetrios verehrt. Nach der islamischen Eroberung Thessalonikis 1430 wurde die Acheiropoietos als erste Kirche der Stadt in eine Moschee umgewandelt. Die Konversion ist durch eine Inschrift an der achten Säule der Nordarkade des Langhauses dokumentiert. Die Basilika fungierte fortan unter dem Namen „Eski Camii“ oder „Eski cuma camii“ (alte Moschee) als Hauptmoschee der Stadt. Sultan Mehmet IV. betete hier 1673 bei seinem Besuch Thessalonikis. Nach dem Übergang der Stadt an Griechenland diente die Basilika zeitweise als Notunterkunft für Kriegsflüchtlinge; seit 1930 wird sie wieder als Kirche genutzt. Die Kirche mit offenem Dachstuhl ist 36,5 Meter lang und 28 Meter breit. Im Westen wird sie von einem Narthex abgeschlossen, von dem die Kirche über ein Trivelum erreicht wird. Auf der Südseite liegen ein monumentaler Zugang und das frühere Baptisterium. Das Hauptschiff ist von einer halbrunden Apsis geschlossen und von den Seitenschiffen durch zweigeschossige Arkaden abgetrennt. Im Osten befindet sich eine der Hl. Irene geweihte Kapelle. Die Kapitelle sind teils antik, teils stammen aus dem 5. Jahrhundert, aus dem auch Mosaiken (vor allem in den Bogen der Arkaden) fragmentarisch erhalten sind. Fresken aus dem 13. Jahrhundert stellen die Vierzig Märtyrer von Sebaste dar.


4. Agios Demetrios

Die Kirche Hagios Demetrios (griechisch Άγιος Δημήτριος Agios Dimitrios) oder einfach Demetriosbasilika ist eine dem hl. Demetrios von Thessaloniki geweihte frühbyzantinische Kirche in Thessaloniki. Sie liegt am Fuß des Hügels der Oberstadt in der Nähe des alten Marktes und ist diesem frühchristlichen Heiligen geweiht, einem der wichtigsten Heiligen der griechisch-orthodoxen Kirche.
Die erste kleine Kirche wurde im nach Ansicht einiger Wissenschaftler im frühen 4. Jahrhundert an der Stelle eines römischen Badekomplexes errichtet. Ein Jahrhundert später folgte eine dreischiffige Basilika, die mehrfach durch Feuer und Erdbeben beschädigt wurde. In den Jahren 629 bis 634 erfolgte der Wiederaufbau als fünfschiffige Basilika. In osmanischer Zeit, von 1493 bis 1912, wurde die Kirche als Moschee genutzt und in türkisch mit Kasımiye Camii benannt. Der große Stadtbrand von 1917 führte zur Zerstörung der Dächer und der oberen Wandpartien. Der unter Einbeziehung der noch vorhandenen Substanz erfolgte Wiederaufbau, während dessen umfangreiche Ausgrabungen stattfanden, zog sich bis 1949 hin.
Die Kirche ist eine fünfschiffige, flachgedeckte Basilika mit offenem Dachstuhl von 53,58 Meter Länge und 33 Meter Breite[3] mit Emporen und Lichtgaden über den Seitenschiffen und zwei Arkadenreihen mit Stützenwechsel, dreischiffigem Querhaus und schmalem Narthex und dreibogigem Eingang (Trivelum). Die Säulenkapitelle von großer Vielfalt sind größtenteils Spolien. Die Krypta, einst Kultstätte für den nach der Überlieferung hier getöteten Demetrios, ist in den römischen Thermen errichtet. In islamischer Zeit war sie zugeschüttet. Sie ist vom südlichen Querhausarm zugänglich und dient heute als Museum zur Geschichte der Kirche.
Euthymios-Kapelle: Die dreischiffige Kapelle des hl. Euthymios an der Ostseite des südlichen Querhauses wurde 1302/3 von Michael Glabas Tarchaniotis und seiner Frau Maria Palaiologina gestiftet. Ihre dem Protaton auf dem Berg Athos und der Períblebtos-Kirche in Ochrid nahestehenden Fresken repräsentieren die Malerei der Palaiologenzeit in Thessaloniki. Große Teile der Ausstattung, auch der Ausmalung und der Mosaiken, sind beim Brand 1917 verloren gegangen. Von den Marmorinkrustationen haben sich nur spärliche Reste erhalten. Von der einst reichen Ausstattung mit Mosaiken aus dem 5. bis 9. Jahrhundert haben sich neun an den Vierungspfeilern und an der Langhauswestwand erhalten, die 1917 freigelegt wurden. Diese von einer byzantinischen Mosaikwerkstatt in Thessaloniki geschaffenen Bilder werden zu den bedeutendsten Beispielen der frühen byzantinischen Mosaikkunst gerechnet.
Renaissance-Grabmal: Das Marmorgrabmal des Loukás Spantoúnis ist aus dem Jahr 1481 und stilistisch der venezianischen Renaissance zuzurechnen, einer Periode, in der auch Thessaloniki teilweise unter dem Einfluss von Venedig stand. Trotzdem ist es ungewöhnlich, in einer Kirche in Griechenland solch ein Renaissance-Grabmal zu finden.

Mosaike der Demetrius-Kirche in Thessaloniki

Ende des 6. Jahrhunderts oder Anfang des 7. Jahrhunderts wurden von unbekannten Künstlern Mosaike in der Kirche Hagios Demetrios in Thessaloniki in Griechenland geschaffen. Die Mosaike in der dem Heiligen Demetrios geweihten Kirche entstanden nach 620, nach einem Brand der Kirche. Sie gehören zu den bedeutendsten Beispielen der Byzantinischen Kunst. Nachdem, wie angenommen, Reliquien des Heiligen Demetrios vor dem Ansturm der Hunnen um 440 aus Sirmium im heutigen Serbien nach Thessaloniki gebracht worden waren, entwickelte sich die Stadt Thessaloniki im 6. Jahrhundert zu einem Zentrum der Verehrung des Heiligen. Demetrios wurde zu einem der wichtigsten Heiligen der Ostkirche, der aber später, beispielsweise im 13. Jahrhundert, auch in der Westkirche bekannt wurde. Zwei Mosaike stellen den Heiligen lebendig und nahe dar. Sie zeigen den Heiligen und die Kleidung von byzantinischen Hofbeamten so genau, dass sie noch heute eine interessante Quelle zur Funktion von Farbe und Kleidungsteilen im byzantinischen Hofzeremoniell sind.

Auch wenn die Darstellungen des Heiligen bereits dem später üblichen strengen byzantinischen Stil mit einer formelhaften Sprache folgen, so sind sie doch in fast malerischem Stil geschaffen. Anderen Mosaiken der Kirche wie die Medaillonbilder der gleichen Bauphase haben im Vergleich einen mehr linearen Stil, beispielsweise im Faltenwurf der Kleider, und sind daher mit Sicherheit von anderen Künstlern entworfen und gesetzt worden. Kunstgeschichtliche Interpretation der Mosaike

Die Demetrios-Kirche war nach der Eroberung Griechenlands durch das Osmanische Reich in eine Moschee umgewandelt worden und die Mosaike waren unter Verputz verborgen. Nach ihrer Wiederentdeckung wurden sie zwischen 1917 und 1949 restauriert, und nochmals dann seit 1998 renoviert und untersucht. Auch wenn in der byzantinischen Kunstgeschichte in der Fachwelt der Gebrauch von Notnamen nicht üblich ist, so herrscht doch Einvernehmen, dass die Bilder des Heiligen Demetrios in seiner Kirche in Thessaloniki eines der Meisterwerke der Byzantinischen Kunst und des noch frühen Christentums sind. Sie sind ein wichtiges Kunstwerk, das zum Verstehen der Entwicklung des Glaubensverständnisses und der Rolle der Heiligenverehrung nicht nur in der Ostkirche beitragen kann. Dabei kann die Unterscheidung von Künstlern der Mosaike andeuten, wie sich Künstler unter der Führung des byzantinischen Hofes und seiner Kleriker in individueller Weise um die Umsetzung und Darstellung neuer Religionsvorstellungen an den Wänden der Kirche bemühten und wie sie es erreichen wollten, der Gemeinde die Kirche und ihre Heiligen lebendig nahezubringen.

Die Betrachtung der Mosaike kann zu einem Verständnis der Vorgeschichte des sogenannten Byzantinischen Bilderstreits beitragen, der etwa hundert Jahre nach ihrer Entstehung aufkommenden theologischen Debatte in der Ostkirche und dem byzantinischen Kaiserhaus um den richtigen Gebrauch und die Regelung von Kunst und Künstlern bei der Personendarstellungen in Kirchen. Die Mosaike sind weiter auch ein wichtiges Bild in der Geschichte der Entwicklung der spätrömischen Welt, in der Transformation dieser Welt vom Jahr 400 bis zum Jahr 900 und dem Ursprung eines Europas[2], das auch im Westen Elemente Byzantinischer Kunst wie die Heiligendarstellungen des Demetrios bereits früh aufnahm und verarbeitete, wenn auch aus Sicht einer westlichen Kirchenpolitik.


5. Latomos-Kloster

Das ehemalige Latomos-Kloster (griechisch Μονή Λατόμου, Moní Latómou) in Thessaloniki liegt am Hang unterhalb der Akropolis. Der Name des Klosters geht auf die Steinbrüche in der Umgebung zurück. Die früher dem Erlöser geweihte Klosterkirche, deren Gründung sich in das 5. Jahrhundert zurückführen lässt, wurde mit dekorativen Mosaiken und Fresken verziert, die von einer anonymen, in einem Bericht des Abts des Klosters Akapníou aus dem 9. Jahrhundert als Theodora, Tochter des Kaisers Galerius, benannten Frau gestiftet wurden. Die Mosaiken wurden nach dem Bericht während der Herrschaft von Kaiser Leo der Armenier wieder aufgefunden. Die Klosterkirche wurde im 12. Jahrhundert renoviert und in der Folge neu mit Fresken ausgemalt. Wohl im 16. Jahrhundert erfolgte die Umwandlung in eine Moschee (Σουλιτζέ oder Κεραμεντίν τζαμί), die im Jahr 1921 wieder zur christlichen Kirche wurde und damals ihren Namen Osios David erhielt. Die in ihrer ursprünglichen Anlage quadratische Kirche mit halbkreisförmiger Apsis und einbeschriebenem griechischem Kreuz, dessen Arme Tonnengewölbe trugen, besaß eine flache Kuppel über der Vierung und vier Eckkuppeln. Die Kirche gilt als Vorläuferbau der Kreuzkuppelkirchen. Der Westteil der nur als Torso erhaltenen Kirche wurde wohl bereits im 16. Jahrhundert zerstört. Bedeutend ist das um 1921 freigelegte[3] Mosaik aus der Erbauungszeit in der Apsis, das den auf dem Regenbogen thronenden bartlosen Christus in der Aureole darstellt, unter dessen Füßen die vier Paradiesströme in den Jordan münden, an den Seiten die Propheten Ezechiel und Habakuk. Die 1972 bis 1975 freigelegten Fresken in den Seitenschiffen stammen aus byzantinischer Zeit.


6. Hagia Sophia

Hagia Sophia (griechisch Αγία Σοφία Agia Sofia) ist eine Kirche zur Heiligen Weisheit in Thessaloniki in Griechenland. Die dreischiffige Basilika wurde im 7. Jahrhundert auf den Fundamenten einer Kirche aus dem Jahr 315 erbaut; sie gilt als ein Vorläufer der Kreuzkuppelkirchen. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 10 Metern und der Grundriss der Kirche ist fast quadratisch. Im Innern sind Mosaiken aus dem 8. und 9. Jahrhundert vorhanden. Ausgemalt wurde die Kirche während des Byzantinischen Bilderstreits. Während des vierten Kreuzzuges wurde die Kirche zur Kathedrale der Stadt. 1359 wurde Gregorios Palamas in der Kirche beigesetzt. 1523/1524 wurde das Gebäude in eine Moschee umgewandelt. Beim Brand in Thessaloniki 1917 wurde das Gebäude vorwiegend innen beschädigt, erst 1980 fand eine umfassende Renovierung statt.


7. Panagia Chalkeon

Die Kirche Panagia Chalkeon (griechisch Παναγία των Χαλκέων Panagia ton Chalkeon, Jungfrau der Kupferschmiede) in Thessaloniki, ist eine byzantinische Kirche aus dem 11. Jahrhundert am Dikastirion-Platz nördlich der Egnatia-Straße im ehemaligen Quartier der Kupferschmiede gelegen. Die im Jahr 1028 geweihte Kirche geht auf den Protospatarios und Katepano (höherer Offizier und Statthalter) der Langobardia (Apulien) und seine Frau Maria Katakalis zurück (Stifterinschrift am Westeingang). Die Stifterinschrift nennt die Lage an einem „früher schändlichen Ort“ (πρην βέβηλος τόπος), was vermuten lässt, dass sich hier früher ein griechischer Tempel befand. Während der Türkenherrschaft wurde die Kirche in eine Moschee (Kazancılar Camii) umgewandelt. Der aus Backsteinen (daher auch „Rote Kirche“, Kokkini Ekklisia) nach dem klassischen Plan einer Kreuzkuppelkirche über einem griechischen Kreuz errichtete Bau weist vier Säulen mit Trapezkapitellen und drei Kuppeln (eine Zentralkuppel mit hohem Tambour und zwei über dem zweistöckigen Narthex) auf. Im Osten ist das Hieron mit einer dreiseitig geschlossenen Apsis und zwei Nebenräumen angefügt. Das Äußere mit Spitzgiebeln ist mit verschiedenen Bögen und Pilastern geschmückt, in denen sich der Einfluss der Architektur der Hauptstadt Konstantinopel erkennen lässt. Im Inneren ist die ursprüngliche Ausstattung mit Marmorinkrustationen und Fresken weitgehend, wenn auch nicht in gutem Zustand, erhalten. Das Programm der Ausmalung umfasst Szenen aus dem christologischen Zyklus.


8. Kirche des Heiligen Pandeleimon

Die Kirche des Heiligen Panteleimon in Thessaloniki (griechisch Ναός του Αγίου Παντελεήμονα Naos tou Agiou Pandeleimona) ist eine byzantinische Kirche aus dem 14. Jahrhundert, die im Ostteil der Innenstadt in der Nähe der Rotunde an der Ecke der Straßen Iasonídou und Arrianoú nördlich der Egnatiou-Straße liegt. Bei der wohl zu Anfang des 14. Jahrhunderts erbauten Kirche könnte es sich um die frühere Theotókos-Períblebtos-Kirche handeln. Im Jahr 1548 erfolgte die Umwandlung in eine Moschee (İshakiye Camii). Im Erdbeben von 1978 wurde der Bau beschädigt. Die Kirche ist eine Kreuzkuppelkirche mit vorgelegtem Chorbereich, kuppelgekröntem Narthex und einem im Osten in zwei Kapellen endenden dreiseitigem Umgang, von dem nur die Kapellen erhalten sind. Die Hauptkuppel besitzt einen achtseitigen Tambour. Die Chorapsis mit einem Drillingsfenster ist fünfseitig geschlossen. Nur wenige der ursprünglichen Fresken sind erhalten, darunter die Darstellung der Gottesmutter (in der Prothesis links neben dem Chor). Im Diakonikon sind bedeutende Heilige dargestellt.


9. Kirche der Heiligen Apostel

Die Kirche der Heiligen Apostel in Thessaloniki (griechisch Ναός Αγίων Αποστόλων) ist eine byzantinische Kirche aus dem 14. Jahrhundert am Anfang der Olympou-Straße in der Nähe der westlichen Stadtmauer gelegen. Bei der ursprünglich wohl der Gottesmutter (Theotokos Gorgoepikoos) geweihten Kirche dürfte es sich um den Teil eines größeren Komplexes, wohl eines früheren Klosters, handeln, worauf u. a. eine Zisterne im Nordwesten hinweist. Die Kirche wurde 1312 bis 1315 unter dem Patriarchen Niphon I. von Konstantinopel errichtet. Jedoch deuten Radiocarbon-Untersuchungen auf einen Bau erst um 1329 hin. Zwischen 1520 und 1530 wurde die Kirche in eine Moschee umgewandelt (Soğuk Su Camii). Der Bilderschmuck wurde überputzt. Ab 1926 wurde die Kirche restauriert und die Fresken wurden wieder freigelegt. Im Erdbeben von 1978 wurde der Bau beschädigt. 2002 wurden die Mosaiken gereinigt. Die Kirche ist eine Kreuzkuppelkirche mit quadratischem Kern, einer von vier Säulen getragenen Zentralkuppel mit hohem Tambour und vier kleineren Kuppeln in den Ecken mit einem Narthex in Form einer offenen Vorhalle, einem dreiseitigen Umgang um den Kern, drei Apsiden. Die Außenwände sind mit einem reichen Schatz an Ziegeldekorationen geschmückt. In den Tonnengewölben und in der Hauptkuppel sind Mosaiken der Erbauungszeit aus hervorragenden Werkstätten erhalten. Die unteren Teile des Baus sind freskiert. Die Ausstattung zeigt Einfluss aus Konstantinopel.


10. Agios Nikolaos Orfanos

Hagios Nikolaos Orfanos (griechisch Άγιος Νικόλαος Ορφανός Agios Nikolaos Orfanos) ist eine byzantinische Kirche in der griechischen Stadt Thessaloniki. Sie besitzt bedeutende Wandmalereien aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts. Die heute kleine Kirche befindet sich in der Oberstadt von Thessaloniki. Sie wurde als Katholikon, als Hauptkirche eines Klosters, errichtet. Vom einstigen Kloster existieren nur mehr zwei Säulen vom Eingangstor. Die Kirche wurde um 1310–20 erbaut und vom serbischen König Stefan Uroš II. Milutin gestiftet. Dieser war mit einer byzantinischen Prinzessin verheiratet und hat nach Berichten serbischer Quellen in Thessaloniki Kirchen und Klöster gegründet. Trotz zahlreicher verschiedener Theorien über den Ursprung der Kirche haben sich heute die meisten Autoren auf die Urheberschaft Milutins festgelegt. 1635 und 1638 wird in Urkunden des Vlatades-Klosters in Thessaloniki, dem die Kirche während der osmanischen Zeit gehörte, der Name Hagios Nikolaos Orfanos genannt, in einem Kodex von 1745 heißt sie Hagios Nikolaos ton Orfanon. Damit wird wohl auf die Legende des heiligen Nikolaus von Myra Bezug genommen, der als Helfer der Waisen gilt. Wahrscheinlich war die Kirche ursprünglich eine dreischiffige Basilika. Heute besteht sie nur mehr aus einem einschiffigen Langraum mit einem dreiseitigen Umgang. Der Umgang ist mit Pultdächern gedeckt, die vom Hauptraum überragt werden. Vom Hauptraum aus führen je zweibogige Maueröffnungen in den Nord- und den Südteil des Umgangs, zum Westen hin besteht ein kleines Tor. Der Westteil des Umgangs dient als Narthex. Frühchristliche Säulenkapitelle wurden wiederverwendet um den Altarraum abzutrennen. Der Freskenschmuck bedeckt das ganze Kircheninnere und ist nur in wenigen Kirchen Thessalonikis so vollständig erhalten wie hier. Er stammt aus der Gründungszeit der Kirche 1310–20. Die Anordnung der Bilder folgt einer klassischen Konzeption der paläologischen Zeit und spiegelt die Hierarchie der himmlischen Kirche wider. Im Hauptraum befinden sich im unteren Bereich Krieger- und Ärzteheilige. Darüber folgen Darstellungen des Passionsgeschehens und Maria Entschlafung über dem Westeingang. Im Altarraum befindet sich die Darstellung Marias zwischen zwei Engeln, darunter Kirchenväter. Die Fresken der Kirche zählen zu den bedeutendsten Zyklen des frühen 14. Jahrhunderts nicht nur in Thessaloniki, sondern im gesamten makedonischen und serbischen Bereich. Der Maler ist unbekannt, aber es sind Beziehungen zu einigen anderen Kirchen und Klöstern erkennbar, die ebenfalls von König Milutin gegründet wurden, darunter zum Kloster Hilandar auf dem Berg Athos.


11. Kirche der Agia Ekaterini

Die Kirche Agia Ekaterini (Katharinenkirche) in Thessaloniki (griechisch Αγία Αικατερίνη) ist eine byzantinische Kirche aus dem späten 13. Jahrhundert. Sie liegt im Nordwestteil der Oberstadt nördlich der Olimpiados-Straße und nicht weit von den byzantinischen Stadtmauern. Die Kirche, zu deren Geschichte es kaum urkundliche Belege gibt, dürfte ursprünglich eine Klosterkirche gewesen sein; teilweise wird angenommen, dass es sich um die Hauptkirche des Christós-Pantodýnamos-Klosters handelt. Unter Sultan Bayezid II. wurde sie in eine Moschee (Yakub Paşa Camii) umgewandelt. Eine Restaurierung erfolgte von 1947 bis 1951. Die Kirche ist eine Kreuzkuppelkirche mit einer Zentralkuppel über vier Säulen und siebenseitigem Tambour und vier Nebenkuppeln über den Ecken der dreiseitig umlaufenden Nebenschiffe. Die äußere Vorhalle fehlt anders als bei der Apostelkirche. Die Kirche ist ein frühes Beispiel „für die durch viele Kuppeln plastisch bewegte Außengestalt byzantinischer Kirchen“. Der Außenbau ist durch Ziegelwerk reich verziert. Die Horizontale wird durch ein Marmorgesims betont. Der Freskenschmuck, der auf die Zeit um 1315 datiert wird, ist fragmentarisch erhalten. Dargestellt sind Kirchenväter und die Apostelkommunion, Propheten, Heilige und Engel sowie Wunder Christi. Der Pantokrator ist zerstört.


12. Kapelle der Verklärung des Erlösers

Die Kapelle der Verklärung des Erlösers (Metamorfosis Sotira) (griechisch Ναός του Σωτήρος) oder Sotír-Kirche ist eine byzantinische Kapelle aus dem 13. Jahrhundert in Thessaloniki. Sie liegt südlich der Egnatiou-Straße in der Nähe des Galeriusbogens und nicht weit von den Kirchen Ypapanti und Panagouda. Die Lage unterhalb des heutigen Bauniveaus und die geringe Größe lassen sie unscheinbar wirken. Die Kapelle dürfte um 1350 als Grabkirche errichtet und zunächst der Gottesmutter (Panagía) geweiht gewesen sein. Sie wurde niemals in eine Moschee umgewandelt. Beim Erdbeben 1978 erlitt sie schwere Schäden, die in der Folgezeit aber behoben wurden; gleichzeitig wurden archäologische Untersuchungen durchgeführt. Die im unteren Teil aus unbehauenen Steinen, im oberen Teil aus Ziegelmauerwerk ausgeführte Kapelle besteht aus einem Zentralraum in Form eines Tetrakonchos, der einem Quadrat eingeschrieben und von einer Kuppel auf einem vergleichsweise hohen, durch Archivolten und vorgeblendete Halbsäulen gegliederten Tambour überwölbt ist. Die Maße werden mit 5, 5 Meter mal 6 Meter angegeben. Dem Zentralraum ist ein im Jahr 1936 an der Stelle eines älteren errichteter Narthex vorgelagert. Die Wandmalereien gliedern sich in mehrere Zonen (Kuppelgewölbe mit triumphierendem Christus in der Gloriole, die von Engeln getragen wird, darunter Muttergottes und Apostel, zwischen den Tambourfenstern acht Propheten, darunter die himmlische Liturgie).


13. Vlatades-Kloster

Das Vlatades-Kloster (griechisch Μονή των Βλατάδων Moní ton Vlatádon) ist das einzige noch erhaltene der in der Stadt Thessaloniki gelegenen byzantinischen Klöster. Es ist ein stauropegisches, d. h. direkt dem Ökumenischen Patriarchat unterstelltes Kloster, liegt in der Oberstadt unmittelbar unterhalb der Akropolis. Auf dem Klostergelände liegen mehrere Zisternen der vom Chortiatis herkommenden Wasserleitung. Das Kloster besitzt mehrere Kirchen innerhalb und außerhalb der Stadt. Das wohl in der Mitte des 14. Jahrhunderts gegründete Kloster war zunächst dem Weltenherrscher (Pantokrátor) geweiht, jetzt ist es ein Verklärungskloster. Nach der Eroberung der Stadt durch die Türken dürfte es für kurze Zeit in islamische Hände gekommen sein. In der Türkenzeit wurde es als Çavuş Manastır bezeichnet. Die Hauptkirche des Klosters, das Katholikón, ist von neuen Gebäuden des Patriarchischen Forschungsinstituts umgeben, das 1968 gegründet wurde. Sie ist eine Variante der Kreuzkuppelkirche, bei der die auf einem achtseitigen Tambour ruhende Kuppel nicht auf vier Säulen, sondern auf den Wänden der Altarapsis und zwei Pilastern im Westen ruht, was schon auf den Vorgängerbau zurückgeführt wird. Der Kernbau wird auf drei Seiten von einem weitgehend erst 1801 und 1907 errichteten Umgang mit zwei Kapellen im Osten umgeben. Das Mauerwerk besteht aus Bruchstein und Ziegelschichten im Wechsel. 1980/1981 wurden im Hauptraum und im Umgang Fresken entdeckt, die der Zeit um 1370 zugerechnet werden. Der Ikonostas stammt aus dem 17. Jahrhundert.


14. Kirche des Propheten Elias

Die Kirche des Propheten Elias (griechisch Ναός Προφήτη Ηλία) ist eine byzantinische Kirche aus der Zeit der Paläologen in Thessaloniki. Sie liegt südlich der Olimpiados-Straße in der Oberstadt. Einige Forscher nehmen an, dass es sich bei der Eliaskirche um die Klosterkirche des Klosters Néa Moní handelt, andere identifizieren sie als Kirche des Akapníou-Klosters. Nach der Umwandlung in eine Moschee wurde sie als Saraylı Camii bezeichnet. Die Bezeichnung als Eliaskirche ist neueren Datums. In den Jahren 1956 bis 1961 erfolgten Rekonstruktionen, bei denen die „gewaltigen äußeren Stützpfeiler“ entfernt wurden. Die überkuppelte Dreikonchenanlage vom Athostyp und vier kleinen Kuppeln über den Eckräumen in den Zwickeln der Konchen ist in Thessaloniki einmalig. Die große Kuppel hat einen Durchmesser von 5,5 Meter. Die drei Arme des Naos sind durch polygonale Apsiden geschlossen, die an der Außenseite durch Fenster und Blendarkaden in zwei Geschosse gegliedert sind. Im Westen schließt sich ein fast quadratischer Narthex an, dessen Kreuzgewölbe von vier Säulen gestützt werden und dem eine offene Halle vorgelegt ist. Das Mauerwerk aus Quadern und Ziegellagen entspricht nicht dem in Thessaloniki üblichen, sondern weist auf den Kirchenbau in Konstantinopel. Im Narthex und fragmentarisch im Hauptraum und in den Kapellen sind Wandmalereien erhalten, die auf die Zeit um 1360 datiert werden und Wunder Christi, Szenen aus dem Leben Jesu und Heilige zeigen.


15. Byzantinisches Bad

Das byzantinische Bad (griechisch Βυζαντινό λουτρό) ist eine Badeanlage in Thessaloniki. Sie liegt in der Theotokopoúlou-Straße im Nordosten der Innenstadt. Das bis zum Jahr 1940 betriebene, mehrfach umgestaltete Bad stammt wohl vom Ende des 13. oder vom Anfang des 14. Jahrhunderts. Das Bad bestand ursprünglich aus Frigidarium (Kaltbad), Tepidarium und Caldarium. Die Innenwände des Frigidariums wurden in türkischer Zeit eingerissen. Der Durchgang zwischen den beiden Rümen des Tepidariums und des Caldariums wurde geschlossen, um getrennte Anlagen für Männer und Frauen zu schaffen. Von den quadratischen Sälen des Caldariums ist einer von einer flachen, auf einem achtseitigen Tambour mit acht Fenstern ruhenden Kuppel überdeckt, der andere mit einer niedrigeren Kuppel in Form einer Halbkugel. An die beiden Säle schließt sich nördlich ein beheizbares Wasserbecken an.



Andere Sehenswürdigkeiten/Museen

Heptapyrgion

Weißer Turm

Yeni_Cami_(Thessaloniki)

Die Geni Tzami (griechisch Γενί Τζαμί) oder Yeni Cami (türkisch ‚neue Moschee‘) ist eine ehemalige Moschee in Thessaloniki, Griechenland. Der italienische Architekt Vitaliano Poselli errichtete das Gebäude 1902 im Auftrag der Dönme (kryptojüdische kabbalistische Religionsgemeinschaft) Thessalonikis im Stil des Eklektizismus. Bis zum Frieden von Bukarest von 1913 war die Stadt hauptsächlich osmanisch und jüdisch geprägt. Da die letzten Dönme wegen des Bevölkerungsaustausches zwischen Griechenland und der Türkei in die Türkei emigrierten, wurde das Gebäude ab 1925 als Archäologisches Museum genutzt.

Bey Hamam

Bey Hamam ist eine Badeanlage (Hammām) in Thessaloniki. Sie steht gegenüber der Kirche Panagia Chalkeon an der Kreuzung der Straßen Mitropolítou Gennadíou, Egnatíou und Aristotélous am Forumsplatz und dient heute als kultureller Veranstaltungsort. Es gilt als das bedeutendste erhaltene Hamam in Griechenland. Das Bad wurde wenige Jahre nach der Einnahme von Thessaloniki durch die Osmanen (1430) im Jahr 1444 unter Sultan Murad II. als erstes und größtes von drei städtischen Bädern errichtet. Unter dem Namen Bäder des Paradieses war das Hamam bis 1968 in Betrieb. Anschließend wurde es von Archäologen zwecks einer musealen Nutzung gemietet. Nach dem Erdbeben von 1978 erwarb das Kulturministerium das Gebäude und führte eine behutsame Restaurierung durch. Seitdem dient das Gebäude als Veranstaltungsort. Das Bad besteht aus je einem Männer- und Frauenbad, von denen das Männerbad größer und aufwändiger verziert ist. Beide Bäder sind überkuppelt. Der Raum des Bey im Männerbad weist einen Stalaktitendekor auf.

Konak

Das Konak (griechisch Κονάκι Konaki oder Διοικητήριο Θεσσαλονίκης Diikitirio Thessalonikis) ist ein Verwaltungsgebäude in Thessaloniki. An der Stelle des Gebäudes befand sich ein spätrömischer Kaiserpalast. Dieser war noch als Ruine vorhanden, als an dessen Stelle das Gebäude errichtet wurde. Es wurde im Auftrag von Sultan Abdülhamid II. durch den italienischen Architekten Vitaliano Poselli zwischen den Jahren 1891 und 1892 als neues Konak erbaut. Die Architektur des Gebäudes folgt dem Eklektizismus. Bei einer Aufstockung wurde der verspielte eklektizistische Dachabschluss, durch einen neoklassizistischen mit Walmdach ersetzt, dabei wirkt das Gebäude strenger. Das Gebäude wurde als Konak geplant und genutzt. Es beherbergte ab 1907 auch eine osmanische Rechtsschule. 1911 diente das Konak als Herberge für den osmanischen Sultan Mehmed V. Nachdem die osmanische Armee in den Balkankriegen unterlegen war, wurde die Kapitulation im Konak unterzeichnet. Das Konak ging in das Eigentum des griechischen Staates über, dieser nutzte es zwischen den Jahren 1912 und 1929 als Generaladministration für Makedonien, später bis zu dessen Abschaffung als Amtssitz des griechischen Ministeriums für Makedonien und Thrakien. Seit der Verwaltungsreform 2010 residiert im Gebäude der Generalsekretär der dezentralen Behörde für Makedonien und Thrakien.

Atatürk-Geburtshaus

Museum für byzantinische Kultur Thessaloniki (http://www.mbp.gr/en/) 8:30 - 16:00

Archäologisches_Museum_Thessaloniki (https://www.amth.gr/en) 8:30 - 15:30

Museum des Makedonischen Kampfes (http://www.imma.edu.gr/imma/index.html)

Das Museum des Makedonischen Kampfes (griechisch Μουσείο Μακεδονικού Αγώνα Θεσσαλονίκης) in Thessaloniki befindet sich in einem klassizistischen Gebäude, das 1893 nach dem Entwurf des Architekten Ernst Ziller erbaut wurde. In den sechs Sälen des Erdgeschosses wird die moderne und zeitgenössische Geschichte des griechischen Makedoniens anschaulich dargestellt.

War Museum Πολεμικό Μουσείο Θεσσαλονίκης

Jüdisches Museum Thessaloniki