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Cordoba Malaga

Verkehr

Cordoba


  • Die Mezquita-Catedral de Córdoba ist das bedeutendste Bauwerk der Stadt, das ab 784 als Moschee errichtet und mehrfach erweitert wurde. Mit seiner Ausdehnung von 23.000 m² wäre es heute die drittgrößte Moschee der Welt. Etwa 860 Marmorsäulen in parallelen Reihen tragen jeweils zwei übereinanderliegende Bögen und bewirken so ein besonderes Spiel von Licht und Schatten. Die wohl bedeutendste Gebetsnische maurischer Herkunft ist die ca. 960 von al-Hakam II. erbaute Mihrab, ein gewölbter Schrein mit byzantinischen Mosaiken. 1236, im Jahr der Rückeroberung durch die Christen, wurde die Moschee zur christlichen Kathedrale geweiht. In der Mitte der Moschee wurde ab 1523 über 234 Jahre hinweg ein gewaltiges Kirchenschiff im Stil der Renaissance erbaut.
  • Die Puente Romano (Römische Brücke) führt über den Guadalquivir zur Mezquita und hat 16 Bögen. Sie wurde nach der Schlacht von Munda (45 v. Chr.) von den Römern errichtet und war einst Bestandteil der Via Augusta. Die Brücke wurde im 10. Jahrhundert von den residierenden maurischen Kalifen vollständig erneuert und nach der Reconquista mehrfach renoviert. Ein Denkmal des Erzengels Raphael aus dem 17. Jahrhundert befindet sich im Mittelteil der Brücke. Sie dient der Fernsehserie Game of Thrones als Drehort für die Lange Brücke von Volantis.
  • Die Torre de la Calahorra wurde im Mittelalter als Wachturm am der Altstadt abgewandten Ende der Römischen Brücke erbaut. Heute ist ein Museum der Stiftung Roger Garaudy, das sich mit dem Zusammenleben der verschiedenen Religionen in der Kalifatszeit befasst, darin untergebracht.
  • Der Alcázar_de_los_Reyes_CristianosAlcázar de los Reyes Cristianos ist eine im 14. Jahrhundert auf dem Grundriss eines älteren arabischen Schlosses erbaute Schlossanlage mit einer weitläufigen und in Ebenen unterteilten Gartenanlage. In den Räumen des Palastes befinden sich zwei Mosaiken aus dem 2. Jahrhundert und einige römische Sarkophage aus dem 3. Jahrhundert.
  • Der Palacio de Viana ist einer der historisch bedeutendsten Paläste in Córdoba mit der durch Terrassen und Galerien durchzogenen Bauweise des 16. Jahrhunderts, die immer wieder umgebaut wurde. Im dortigen Museum befinden sich neben einer bedeutenden Bibliothek verschiedene Säle mit flämischen Wandteppichen, Musketen, Silber und historischen Möbeln.
  • Die Judería ist die Altstadt, in der früher Juden und Araber lebten. In ihren engen Gassen finden sich Gastronomie und die einzige von ehemals 300 Synagogen Córdobas, die durch die christliche Reconquista nach der Vertreibung der Juden nicht zerstört wurde. Die im 14. Jahrhundert erbaute Sinagoga de Córdoba ist eine der wenigen aus dieser Zeit erhaltenen Spaniens. Sie ist über einen Innenhof erreichbar, über dem Eingangsportal sind reichen Stuckverzierungen im Mudéjarstil angebracht.
  • Die Baños Califales (Bäder des Kalifen) wurden im 10. Jahrhundert erbaut und sind heute unweit des Alcázar de los Reyes Cristianos als Ausstellung zur Funktionsweise der alten arabischen Bäder zugänglich.
  • Auf der Plaza de la Corredera sind sämtliche Gebäude im kastilischen Stil des 17. Jahrhunderts (Architekt Antonio Ramos) gehalten. Der Platz war ursprünglich Austragungsort von Stierkämpfen und Pferderennen.
  • Der Plaza del Potro („Platz des Fohlens“) wurde nach einem Brunnen, der 1577 gebaut wurde und ein Fohlen zeigt, benannt. Am Platz liegt das Gebäude des Gasthauses „Posada del Potro“ aus dem 15. Jahrhundert, das in Miguel de Cervantes’ Roman Don Quijote erwähnt wurde und der auch öfters hier verweilte. Es ist als typisches Bauwerk jener Zeit im Originalzustand erhalten geblieben: die Räume sind um einen blumendekorierten Innenhof angeordnet.
  • Die Plaza de los Capuchinos ist ein ruhiger Platz weitab des Touristenstromes mit einer von den Einwohnern verehrten Jesus-Statue (Cristo de los Faroles).
  • Im Stadtzentrum neben dem Rathaus befinden sich die Ruinen eines römischen Tempels Templo Romano mit mächtigen Säulen aus der Zeit der Flavier im 1. Jahrhundert.
  • Die Plaza de las Tendillas (Platz der kleinen Läden) liegt zwischen der historischen Altstadt und dem modernen Stadtzentrum und enthält Springbrunnen und Wasserspiele sowie in seiner Mitte das Reiterstandbild des Gran Capitan.
  • Die Puerta de Almodóvar (Tor des Almodovar) ist arabischen Ursprungs, hieß ursprünglich Walnuss-Tor (Bab al-Chawz) und ist einer der Eingänge in der Westmauer der Altstadt. Ihr jetziges Aussehen aus dem 14. Jahrhundert ist durch zwei prismatische Türme mit einem massiven Torbogen dazwischen geprägt. Das steinerne Mauerwerk wurde mit Ziegeln ergänzt. Über dem Tor befindet sich ein Sichtgitter. Sowohl die Brüstung über dem Tor als auch die gesamte Stadtmauer ist mit Zinnen bewehrt. Vor dem Tor wurde in den frühen 1950er Jahren ein Garten angelegt und eine Statue des aus Córdoba stammenden Philosophen Seneca aufgestellt.
  • Der Palacio de la Merced, ein ehemaliges Mercedarierkloster, ist heute Sitz der Provinzialverwaltung.
  • Die Kirche San Hipólito wurde im 14. Jh. vom kastilischen König Alfons XI. gestiftet.

Malaga

Alcazaba und Gibralfaro

  • Die Alcazaba von Málaga, eine maurische Festung aus dem 11. Jahrhundert, wurde auf den Resten einer phönizischen Palastanlage für die maurischen Könige von Granada errichtet und im 14. Jahrhundert weiter ausgebaut. Eine Doppelmauer schuf ursprünglich die Verbindung zwischen dem Palastbereich der Alcazaba und der oberhalb der Festung bestehenden Burganlage des Castillo de Gibralfaro. Am Fuße der Alcazaba befinden sich die Ruinen eines aus der Zeit des Römischen Reiches stammenden Theaters, die teilweise besichtigt werden können.
  • Castillo de Gibralfaro - Bereits in der Antike war der ca. 135 m hohe Hügel befestigt; die noch erhaltenen Reste wurden vom in Córdoba residierenden Emir Abd ar-Rahman III. (reg. 912–961) in eine Festung verwandelt, die in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts von Yusuf I. von Granada (reg. 1333–1354) erneuert und zu einer Palastfestung ausgebaut wurde. Im Jahr 1487 eroberten die Truppen der Katholischen Könige Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragón nach mehr als dreimonatiger Belagerung die Burg. Die Außenmauern der Burg sind – nach antik-römischem Vorbild – aus abwechselnden Lagen von unbearbeitetem Naturstein und Mauerziegeln errichtet; einige Bauten im Innern der Festungsmauern bestehen nur noch aus Ziegelsteinen. Von den Burgmauern aus hat man einen einzigartigen Blick über den Hafen und die Stadt Málaga sowie auf die Stierkampfarena. Im ehemaligen Pulverturm der Festungsanlage wird eine Ausstellung von Rüstungen, Schwertern und weiteren historischen Gegenständen gezeigt.
  • Die Kathedrale Catedral de la Encarnación, die von den christlichen Eroberern ab 1528 über der Großmoschee erbaut wurde, liegt nahe dem Hafen in der Innenstadt. Sie wird auch La Manquita (‚die Einarmige‘) genannt, da der zweite Turm aus Geldmangel nie vollendet wurde.
  • Geburtshaus des Malers Pablo Picasso an der Plaza de la Merced
  • Jardín Botánico-Histórico La Concepción, sehenswerte Parkanlage 5km nördlich der Stadt mit 3000 einheimischen Pflanzen und Palmen.
  • Santuario de la Victoria
  • Paseo del Parque oder Parque de Málaga, als Botanischer Garten entworfene Parkanlage beziehungsweise Promenade mit einer Gesamtfläche von etwa 30.000 m².
  • Paseo de la Farola
  • Stierkampfarena La Malagueta, mit 14.000 Plätzen und einem Durchmesser von 50 m eine der größten Stierkampfarenen in Spanien.
  • Das 70 m hohe Riesenrad „La Princesa“ (Die Prinzessin) am Hafen von Málaga, gegenüber der Hafenbehörde, bietet einen Rundblick von bis zu 30 km Distanz.