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Athen


Nach den Ausflügen ins Umland hatte ich mir nun den Tag für das antike Athen aufgehoben. Die Morgensonne wollte ich ausnutzen, um vom Akropolismuseum aus die Akropolis mit der Sonnenseite präsentiert zu bekommen. Im Vorbeigehen durch die Plaka kam ich am Lysikratesmonument vorbei, das an den Sieg des Choregen Lysikrates mit einem Knabenchor bei den Festspielen zu Ehren Dionysos im Jahr 335/334 v.Chr. erinnert. Am Eingang zum Bereich des Olympieions (Tempel des Olympischen Zeus) steht das 132 n.Chr. anlässlich eines Besuchs des römischen Kaisers Hadrian errichtete Hadrianstor. Der Zeustempel wurde erst in römischer Zeit vollendet, er gehört zu den größten Tempeln der Antike (108 x 41 m), einige der 17 m hohen Säulen stehen immer noch aufrecht. Nicht weit davon entfernt stand ich dann vor dem erst 2009 eröffneten Neuen Akropolismuseum, doch es war geschlossen. Es war Karfreitag, in der Orthodoxie ein wichtiger Feiertag, so dass alle Museen und Ausgrabungsstätten erst um 12 Uhr öffnen würden, damit hatte ich nicht geplant. Ins Odeon des Herodes Atticus konnte ich durch die Gitter des Zugangs einen Blick werfen.


LysikratesmonumentHadrianstorAthen
Tempel des Olympischen ZeusTempel des Olympischen ZeusTempel des Olympischen Zeus
AkropolismuseumAkropolismuseumAthen
AthenOdeon des Herodes AtticusOdeon des Herodes Atticus
Odeon des Herodes Atticus Odeon des Herodes Atticus Odeon des Herodes Atticus



Philopappos


Die Rollbalken der Kassen der Akropolis waren tatsächlich ebenfalls alle heruntergelassen, zahlreiche Touristen standen planlos davor. Nun, dann musste man halt etwas besichtigen, dass ohne Ticket frei zugänglich ist. Der südlich der Akropolis aufragende Philopapposhügel (auch Musenhügel) bot sich da geradezu an. Zu erkennen ist der Hügel von weitem an dem 12 m hohen Grabmonument, das dem namensgebenden Prinzen der Kommagene, der im 2. Jhdt.n.Chr. als Wohltäter in Athen lebte, gewidmet ist. Durch die Höhe und Nähe gibt es wohl keinen besseren Blick auf die Akropolis als von diesem Hügel aus, ein erstaunlicher Anblick, den ich sonst wohl nicht bekommen hätte.


Blick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-Hügel
Blick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-HügelAkropolis
Blick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-Hügel
Blick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-Hügel
Blick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-Hügel


Diese Position nutzen auch die Venzianer unter Francesco Morosini, als sie im Jahr 1687 die Osmanen auf der Akropolis belagerten und mit einem fatalen Kanonenschuss das Pulvermagazin im Parthenon zur Explosion brachten, der bis dahin fast unversehrte Tempel ist seither im Mittelteil zerstört.


Blick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-Hügel
Blick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-Hügel
Blick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-Hügel
Blick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-Hügel


Blick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-Hügel
Blick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-Hügel
Blick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-Hügel
Blick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-HügelBlick vom Philopappos-Hügel



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