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Likabitos


Nach der kurzen Akklimatisationsphase des Ankunftstags wollte ich Athen nun richtig erleben. Ich mag ja Aussichtspunkte allgemein, Athen bietet dafür den perfekten Platz, einen kleinen Berg inmitten der Stadt. Weithin sichtbar ragt die Spitze des Likabitos (auch Lykabettus) fast 280m über die Stadt. Von der Metrostation Evangelismos bergan kommt man zum Beginn des steilen Wegs, von dort fährt auch die bequemere Variante einer Standseilbahn zum Gipfel hinauf. Von dort bietet sich eine unglaubliche Aussicht, jedenfalls bin ich begeistert. Auf der Spitze befindet sich neben einem Restaurant auch die kleine Sankt-Georgs-Kapelle (εκκλησάκι του Αγίου Γεωργίου), die erste Möglichkeit, Kerzerl für weitere schöne Tage und andere mitgebrachte Wünsche zu entzünden.


Akropolis rechts dahinter der Likabitos vom Philopappos-Hügel ausArena am Fuße des Likabitos, dort finden Konzerte stattAusblick vom Likabitos-Hügel
Ausblick vom Likabitos-HügelAusblick vom Likabitos-HügelAusblick vom Likabitos-Hügel


Dann muss man sich einfach Zeit nehmen, um all die Sehenswürdigkeiten, die sich inmitten des gigantischen Häusermeers verstecken, zu suchen. Ein guter Orientierungspunkt ist immer das Parlament am Syntagma-Platz. Während Athen an drei Seiten von Bergen umgeben ist, auf die sich die Häuser weit hinaufziehen, endet der Blick südwärts im Blau des Saronischen Golfs.


Parlament, Akropolis und Saronischer Golf vom Likabitos-HügelParlament, Nationalgarten, Olympeion und Akropolismuseum vom Likabitos-HügelParlament, Nationalgarten, Olympeion und Akropolismuseum vom Likabitos-Hügel


Etwas nördlich des Parlaments wurden im 19. Jahrhundert einige der schönen klassizistischen Gebäude errichtet. Die „Athener Trilogie” besteht aus der Universität Athen (1841, Hans Christian Hansen), der Nationalbibliothek und der Akademie der Wissenschaften (1891, beide von Theophil Hansen). Der Architekt Theophil Hansen lebte und arbeitete einige Jahre in Athen, ehe er seine erworbenen Kenntnisse der antiken griechischen Architektur auch in Wien umsetzte (Parlament, Musikverein u.a.). Schwieriger zu finden ist das große Gebäude des Archäologischen Nationalmuseums nördlich des Omonia-Platzes, gesucht habe ich auch nach dem Byzantinischen Museum.


Die  „Athener Trilogie” vom Likabitos-HügelDie  „Athener Trilogie” vom Likabitos-HügelArchäologisches Nationalmuseum vom Likabitos-Hügel
Archäologisches Nationalmuseum vom Likabitos-Hügel vom Likabitos-HügelByzantinisches Museum vom Likabitos-HügelByzantinisches Museum vom Likabitos-Hügel


Klar sucht man in Athen auch die Spuren der Antike. Unweit des Parlaments ragen die mächtigen Säulen des Tempels des Olympischen Zeus (Olympeion) empor, der weiße Marmor des antiken Stadions leuchtet im Sonnenschein, der Hügel der Akropolis mit dem markanten Tempel des Partheon ist sowieso nicht zu verkennen und wirkt vor den Hafenstädten Faliro und Piräus und dem Meer, in dem sogar viele der dort ankerenden Frachtschiffe zu erkennen sind.


Antikes Stadion vom Likabitos-HügelAntikes Stadion vom Likabitos-HügelAntikes Stadion vom Likabitos-Hügel
Antikes Stadion vom Likabitos-HügelTempel des Olympischen Zeus vom Likabitos-HügelAkropolis vom Likabitos-Hügel


Akropolis vom Likabitos-HügelAkropolis vom Likabitos-HügelAkropolis vom Likabitos-Hügel
Akropolis vom Likabitos-HügelAkropolis vom Likabitos-HügelAkropolis vom Likabitos-Hügel
Akropolis vom Likabitos-HügelAkropolis vom Likabitos-HügelAkropolis vom Likabitos-Hügel


Am Fuße der Akropolis sind die kleinen Häuser der Plaka gut zu sehen, den Resten der Altsatdt aus osmanischer Zeit. Von oben als große Grünfläche entlang der Akropolis stellt sich die Agora und ihre umliegenden Flächen dar, hier war das Zentrum der antiken Stadt, aus de rnur der Felsklotz des Areopag herausragt. Im Westen schließt das Grün mit Gelände von Kerameikos ab, hier befand sich die Grenze der antiken Stadt. Östlich der Akropolis ist das große moderne Bauwerk des neuen Akropolismuseums klar sichtbar.


Akropolis mit dem Grün der antiken Agora vom Likabitos-HügelAkropolis mit dem Grün der antiken Agora vom Likabitos-HügelAkropolis mit dem Grün der antiken Agora vom Likabitos-Hügel
Akropolis mit dem Grün der antiken Agora vom Likabitos-HügelDer Theseustempel auf der antiken Agora vom Likabitos-HügelKerameikos vom Likabitos-Hügel
Kerameikos vom Likabitos-HügelNeues Akropolismuseum vom Likabitos-HügelNeues Akropolismuseum vom Likabitos-Hügel


Mitripolis vom Likabitos-HügelModernes Athen vom Likabitos-HügelAusblick vom Likabitos-Hügel


Die Hafenstadt Piräus vom Likabitos-HügelDie Hafenstadt Piräus vom Likabitos-HügelAusblick vom Likabitos-Hügel


Eigenlich hatte ich ganz Athen nun gesehen. Hinauf hatte ich die bequeme Variante der Standseilbahn gewählt, doch hinunter ging ich nun und war fast begeistert von dem Ausblick auf die näher kommende Stadt, in die man schließlich wieder eintaucht. Entlang des Wegs blühten Blumen und Sträucher, von unserem Frühlingsbeginn war ich in den Frühsommer gewechselt.


Blick zurück zur Spitze des Likabitos-HügelsBlick zurück zur Spitze des Likabitos-HügelsAusblick vom Likabitos-Hügel
Ausblick vom Likabitos-HügelAusblick vom Likabitos-HügelAusblick vom Likabitos-HügelAusblick vom Likabitos-Hügel
Ausblick vom Likabitos-HügelAusblick vom Likabitos-HügelAusblick vom Likabitos-Hügel


Ist man in Athen, so gehört der Likabitos jedenfalls zum Pflichtprogramm. Doch ich wollte noch höher hinauf …



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