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Rouen


Place du Vieux-Marché mit L'église Sainte-Jeanne-d'Arc

Frisch in Rouen angekommen war ich schon mitten drinnen. Die 100.000-Einwohner Stadt liegt an der Seine gut auf halbem Weg zwischen Paris und der Mündung in den Atlantik bei Le Havre. Miten drin war ich im pulsierenden Leben der Stadt mit unzähligen Cafés und Restaurants wo bei den sommerlichen Temperaturen die Tische auf den Straßen und Plätzen immer gut gefüllt sind und wo Ruhesuchende eher falsch sind. Mitten drinnen auch in der langen Geschichte der Stadt.


Abendlich belebter Place du Vieux-MarchéAbendlich belebter Place du Vieux-MarchéAbendlich belebter Place du Vieux-Marché
Abendlich belebter Place du Vieux-Marché mit der Kirche der Sainte-Jeanne-d'ArcAbendlich belebter Place du Vieux-Marché mit der Kirche der Sainte-Jeanne-d'ArcFachwerkhäuser am Place du Vieux-Marché
Abendlich belebter Place du Vieux-Marché


Das Hotel hatte ich unweit des Place du Vieux-Marché (“Alter Marktplatz”), um den herum es sehr lebendig zugeht, wo man sicher ein gutes Essen oder Glas Wein findet. Zu den Fachwerkhäusern steht die moderne erst 1979 fertig gestellte Kirche L'église Sainte-Jeanne-d'Arc in starken Kontrast. Die Fenster der Kirche stammen aus der Kirche Saint-Vincent, die hier seit dem 16. Jhdt. stand und die 1944 von Bomben vollständig zertört wurde. Auf ein noch länger zurückliendes historisches Ereignis verweist das Kreuz am Platz. Als im 11. Jhdt. der aus der Normandie stammende Wilhelm der Erober England erobert und in London den Thron bestieg, gehörten damit Teile Frankreichs zur englischen Krone. In jahrhundertelangen Kämpfen versuchten die französischen Könige immer wieder, diesen Landesteil wieder ihrem Herrschaftsbereich zurückzubringen. Legendär ist der mutige Einsatz der Jeanne d’Arc (auch Johanna von Orléans) auf Seiten der Franzosen. Sie wurde jedoch gefasst, an die Engländer verkauft und nach Rouen gebracht um dort der katholischen Gerichtsbarkeit unterworfen zu werden. Als Ketzerin veruteilt wurde sie am 30. Mai 1431 am Scheiterhaufen verbrannt, auf dem Platz, auf dem noch bis ins 19. Jhdt. Hinrichtungen statt fanden. Die katholische Kirche revidierte ihr Urteil, seit 1920 gilt Jeanne d’Arc als Heilige. Der moderne Kirchenbau gefällt mir durchaus, passt aber nicht auf den historischen Platz zu den umgebenden alten Häusern.


L'église Sainte-Jeanne-d'ArcL'église Sainte-Jeanne-d'ArcL'église Sainte-Jeanne-d'Arc
Kirche an dem Platz, an dem Jeanne d’Arc verbrannt wurdeKirche an dem Platz, an dem Jeanne d’Arc verbrannt wurdeKirche an dem Platz, an dem Jeanne d’Arc verbrannt wurde
Kirche der Sainte-Jeanne-d'Arc am Place du Vieux-Marché, wo die Heilige verbrannt wurde


L'église Sainte-Jeanne-d'Arc am Place du Vieux-MarchéL'église Sainte-Jeanne-d'Arc am Place du Vieux-MarchéL'église Sainte-Jeanne-d'Arc am Place du Vieux-Marché
L'église Sainte-Jeanne-d'Arc am Place du Vieux-MarchéL'église Sainte-Jeanne-d'Arc am Place du Vieux-MarchéRast am Place du Vieux-Marché
L'église Sainte-Jeanne-d'Arc am Place du Vieux-Marché


Gros Horloge

Die nach der Großen Uhr Gros Horloge benannte Straße verbindet Marktplatz und Kathedrale und ist damit eine der Hauptachsen der Stadt. Die Mechanik der Uhr stammt aus 1389 undgehört damiz zu den ältesten Frankreichs. In der Renaissancezeit wurde sie in ein eigens dafür errichtestes Gebäude verlegt. Der die Straße überspannende Bogen mit de rUhr zeigt an der Unterseite ein kunstvolles Relief, das den Guten Hirten darstellt, der allzeit für seine Schäfchen sorgt.


Gros Horloge (Große Uhr)Gros Horloge (Große Uhr)Gros Horloge (Große Uhr)Gros Horloge (Große Uhr)
Gros Horloge (Große Uhr)Gros Horloge (Große Uhr)Gros Horloge (Große Uhr)Gros Horloge (Große Uhr)
Gros Horloge (Große Uhr)


Viele Häuser der Altstadt sind mit Fachwerk errichtet, das Spaziergängen durch die Gassen besonderes Flair verleiht. Der weiche Sandstein der Normandie ist für dauerhafte Bauten nicht optimal geeignet, Eichenbalken konnten dagegen relativ günstig aus den Wäldern bezogen werden.


Fachwerkhäuser in der Rue de Gros HorlogeFachwerkhäuser in der Rue de Gros HorlogeFachwerkhäuser in der Rue de Gros Horloge
Fachwerkhäuser in der Rue de Gros Horloge


Kathedrale Notre-Dame von Rouen

Frankreich ist nicht gerade arm an beeindruckenden Kirchenbauten der Gotik. Eine der herausragenden Kathedralen dieser Epoche steht auch in Rouen. Der älteste Teil der Kathedrale Notre-Dame von Rouen ist der Romanusturm (Tour-St-Romain), der 1164 fertiggestellt wurde und frei neben einer romanischen Kirche stand. Ab 1180 begann man das Langhaus und die Hauptfassade neu zu errichten, der Romanusturm steht damit links vom Hauptportal, die Bauarbeiten dauerten bis ins 13. Jhdt. Um 1450 wurde die sensationelle Fassadendekoration fertig. Danach wurde auch rechts noch ein Turm angebaut, der Butterturm. Der Turm über der Vierung (Kreuzung von Langhaus/Chor und Querschiff) wurde im 16. Jhdt. Opfer eines Blitzeinschlags und durch einen 128 m hohen Turm ersetzt. Nachdem dieser neurlich vom Blitz getroffen ausbrannte wurde 1887 der bis heute weithin sichtbare 151 m hohe Turm aus Gusseisen aufgesetzt. Die kurze Zeit, bis 1880 der Kölner Dom diese Höhe erreichte, war er das höchste Bauwert der Welt. Auch im Inneren begenet man dem Wunder der Architektur der Gotik mit den hohen schlanken Pfeilern und den orignal aus dem Mittelalter erhaltenen Buntglasfenstern. Im Chorumgang finden sich einige Gräber, in denen normannische Könige bestattet wurden. Darunter auch jenes von Richard Löwenherz (1157-1199), der im Dezember 1192 auf seiner Rückreise vom Dritten Kreuzzug in Wien gefangen genommen und auf der Burg Dürrnstein festgehalten wurde nachdem er 1191 den Babenbergerherzog Leopold V. bei der Belagerung von Akkon gedemütigt hatte. Das enorme Lösegeld ermöglichte Wien eine neue Stadtmauer und die Gründung Wiener Neustadts. (Die blutgetränkte Kleidung des Herzogs (nur der Gürtel blieb weiß) nach der Belagerung von Akkon wurde übrigens das Wappen der Babenberger und bis in die österreichische Fahne weiter übernommen.)


Kathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von Rouen
Kathedrale Notre-Dame von Rouen


Kathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von Rouen
Kathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von Rouen
Kathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von Rouen


Kathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von Rouen
Kathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von Rouen
Kathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von Rouen


Kathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von Rouen
Kathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von RouenKathedrale Notre-Dame von Rouen
Kathedrale Notre-Dame von Rouen


Saint-Maclou

Nicht weit von der Kathedrale steht eine weitere Kirche aus der Zeit der Hochgotik (Flamboyant-Gotik). In den Reisführern findet die Kirche Saint-Maclou nur kurze Erwähnung, jedes Mal, wenn ich an ihr vorbei kam, musste ich aber anhalten und die prächtige Fassade des 1436 bis 1521 erbauten Gotteshause bewundern. Die wunderschön geschnitzen Türen des Hauptportals stammen aus der Renaissancezeit.


Kirche Saint-MaclouKirche Saint-MaclouKirche Saint-MaclouKirche Saint-Maclou
Kirche Saint-MaclouKirche Saint-MaclouKirche Saint-Maclou
Kirche Saint-Maclou


Kirche Saint-MaclouKirche Saint-MaclouKirche Saint-MaclouKirche Saint-Maclou
Kirche Saint-MaclouKirche Saint-MaclouKirche Saint-MaclouKirche Saint-Maclou
Kirche Saint-MaclouKirche Saint-MaclouKirche Saint-MaclouKirche Saint-Maclou


Stadtspaziergang mit Fachwerkhäusern

Gerade im Viertel um Saint-Maclou gibt es stimmungsvolle kleine Plätze und viele der schönen Fachwerkhäuser. Es muss nicht immer die Suche nach der nächsten hochgepriesenen Sehenswürdigkeit sein, einfach ziellos durch die Gassen zu streifen und sich überraschen lassen bringt schöne Entdeckungen ans Licht oder endet mit einer Pause in einem der vielen Cafés an einem der netten Plätze. Gerade auch diese kleinen Erlebnisse sind es, die mir bestätigen, mit Rouen ein lohnendes Urlaubsziel gewählt zu haben, die Urlaubstage nicht vergeudet zu haben. Sprachprobleme gab es klarerweise, aber entgegen dem oft gehörten Vorurteil war jeder immer sehr bemüht und niemals trat mir jemand unfreundlich entgegen. Wie überall auf der Welt schallt es freundlich aus dem Wald zurück, wenn man freundlich hineinruft, oui, s'il vous plaît. Was vereinzelt schon passierte, war, dass ich neugierig darauf wartete, was ich nun eigentlich bestellt hatte. :-D


Unterwegs in den Gassen von RouenUnterwegs in den Gassen von RouenUnterwegs in den Gassen von Rouen
Unterwegs in den Gassen von RouenUnterwegs in den Gassen von RouenUnterwegs in den Gassen von Rouen


Unterwegs in den Gassen von RouenUnterwegs in den Gassen von RouenUnterwegs in den Gassen von Rouen
Unterwegs in den Gassen von RouenUnterwegs in den Gassen von RouenUnterwegs in den Gassen von Rouen


Unterwegs in den Gassen von RouenUnterwegs in den Gassen von RouenUnterwegs in den Gassen von Rouen
Unterwegs in den Gassen von RouenUnterwegs in den Gassen von RouenUnterwegs in den Gassen von RouenUnterwegs in den Gassen von Rouen


St-Ouen

Das Rathaus (Hôtel de ville) von Rouen im im barocken Palast des Abtes der (aufgelassenen) Benediktinerabtei untergebracht. Der Hl. Auduenus gründete diese im 7. Jhdt. und wurde auch in der Kirche bestattet. Der gotische Neubau der Abteikirche St-Ouen schließt direkt ans Rathaus an. Der Bau wurde im frühen 14. Jhdt. begonnen und erst im 16. Jhdt. fertig gestellt, es dominiert die Architektur der Hochgotik (Flamboyant-Stil). Durch den unerhört lichten und leicht wirkenden Innenraum scheint man fast zu schweben, ein schönes Beispiel für die Wirkung des gotischen Kirchenbaus. Die Orgel aus 1890 zählt zu den letzten, die der große Orgelbauer Aristide Cavaillé-Coll (1811-1899) vollendete. Mit den von ihm eingeführten Neuerungen und seine Abstimmungen zählt er zu den Erschaffern der besten Orgeln weltweit, seine Bekannschaft mit den nahmhaften Komonisten (darunter Camille Saint-Saëns, Gioachino Rossini, Giacomo Meyerbeer, Charles Gounod, Jules Massenet, Léo Delibes, Hector Berlioz und Franz Liszt) seiner Zeit verschaffte der Orgelmusik eine Aufschwung und viele eigens für diese Instrument komponierte Werke.


Abteikirche St-OuenAbteikirche St-OuenAbteikirche St-Ouen
Rathaus im ehem. AbtpalastRathaus im ehem. AbtpalastAbteikirche St-Ouen
Rest des Kreuzgangs der Benediktinerabtei St-OuenRest des Kreuzgangs der Benediktinerabtei St-OuenRest des Kreuzgangs der Benediktinerabtei St-OuenRathaus im ehem. AbtpalastRathaus im ehem. Abtpalast


Abteikirche St-OuenAbteikirche St-OuenAbteikirche St-Ouen
Abteikirche St-OuenAbteikirche St-OuenAbteikirche St-OuenAbteikirche St-Ouen
Abteikirche St-OuenAbteikirche St-OuenAbteikirche St-Ouen


Abteikirche St-OuenDie berühmte Cavaillé-Coll-Orgel in der Abteikirche St-OuenDie berühmte Cavaillé-Coll-Orgel in der Abteikirche St-OuenAbteikirche St-Ouen
Abteikirche St-OuenAbteikirche St-OuenAbteikirche St-Ouen


Abteikirche St-OuenAbteikirche St-OuenAbteikirche St-Ouen
Abteikirche St-OuenAbteikirche St-OuenAbteikirche St-Ouen
Abteikirche St-OuenAbteikirche St-OuenAbteikirche St-OuenAbteikirche St-Ouen


Abteikirche St-OuenAbteikirche St-OuenAbteikirche St-Ouen
Abteikirche St-OuenAbteikirche St-OuenAbteikirche St-Ouen


Unterwegs in Rouen

Wie schon erwähnt ist der größte teil der Altstadt sehenswert, ohne dass ich Zweck und Geschcihte der Häuser benennen könnte. Aber da ich ja einige Tage in Rouen bin, ist genug Zeit auch von den gewohnten Wegen auch mal abzuweichen und wieder überrascht zu werden.


Unterwegs in RouenUnterwegs in RouenUnterwegs in Rouen
Unterwegs in RouenUnterwegs in RouenUnterwegs in Rouen


Unterwegs in RouenUnterwegs in RouenUnterwegs in RouenUnterwegs in Rouen
Unterwegs in RouenUnterwegs in RouenUnterwegs in Rouen


Unterwegs in RouenUnterwegs in RouenUnterwegs in Rouen
Unterwegs in RouenUnterwegs in RouenUnterwegs in Rouen
Unterwegs in RouenUnterwegs in RouenUnterwegs in Rouen


Palais de Justice

Nicht zugänglich ist der Justizpalast Le Palais de Justice, lediglich ein paar Blicke durch die Gitterstäbe des Zauns sind möglich. Dabei ist der Gebäudekomplex auch architektonisch interessant. Der gotische Bau aus dem frühen 16. Jhdt. ist das größte erhaltene nicht-sakrale gotische Bauwerk.


Palais de JusticePalais de JusticePalais de Justice


Seine

Rouen liegt an der Seine, dabei sieht man vom Fluss gar nichts, wenn man sich nur innerhalb der Altstadt bewegt, ist diese doch wegen der regelmäßig aufgetretenen Hochwässer etwas vom Fluss abegrückt. Rouen war im Weltkrieg auch schweren Bombardierungen ausgesetzt, die Altstadt wurde aber nach den Zerstörungen im alten Stil wieder aufgebaut. Nicht so die Gebäude entlang der Uferquais, die modern geprägt sind.

Natürlich legen auch die Schiffe der Seine-Flusskreuzfahrtenhier an, um den Gästen einen Besuch der Stadt zu ermöglichen. Von größerer Bedeutung ist aber der Industriehafen, er ist der fünftgrößte Frankreichs und der größte Getreideumschlagplatz Europas. Das ist möglich, da die Seine bis Rouen auch für größere Seeschiffe (bis 260m und 150.000 t) schiffbar ist. Über die 80 km bis zur Mündung der Seine in den Atlantik machen sich die Gezeiten in der Seine bei Rouen noch bemerkbar. Wer den Verlauf der Seine von Paris bis Le Havre auf der Landkarte verfolgt wird feststellen, dass siein sehr vielen Schleifen durch die Normandie verläuft und auch viele Inseln im Fluss erhalten sind. Die Seine hat besonders wenig Gefälle und fließt langsam.


Blick von der Seine zum Zentrum RouensDie Seine bei RouenDie Seine bei Rouen
Die Seine bei RouenDie Seine bei RouenDie Seine bei Rouen
Die Seine bei RouenDie Seine bei RouenDie Seine bei Rouen


Panoramablick vom Côte Sainte-Catherine

Vieleicht ist dir auf den vorigen Fotos der flussabwärts neben der Seine gelegene Hügel aufgefallen. Der ist zwar nicht sonderlich hoch, schweißteibend ist der steile Anstieg bei sommerlichen Temepraturen aber doch. Dafür wird man vom Côte Sainte-Catherine mit einem prächtigen Panoramablick belohnt, Rouen und die Seine liegen einem zu Füßen.


Ausblick vom Côte Sainte-CatherineAusblick vom Côte Sainte-CatherineAusblick vom Côte Sainte-Catherine
Ausblick vom Côte Sainte-CatherineAusblick vom Côte Sainte-CatherineAusblick vom Côte Sainte-Catherine
Ausblick vom Côte Sainte-CatherineAusblick vom Côte Sainte-CatherineAusblick vom Côte Sainte-Catherine


Ausblick vom Côte Sainte-CatherineAusblick vom Côte Sainte-CatherineAusblick vom Côte Sainte-Catherine
Ausblick vom Côte Sainte-CatherineAusblick vom Côte Sainte-CatherineAusblick vom Côte Sainte-Catherine
Ausblick vom Côte Sainte-CatherineAusblick vom Côte Sainte-CatherineAusblick vom Côte Sainte-Catherine


Musée des beaux-arts de Rouen

Im Gegensatz zur Wanderung ist es im Museum der schönen Künste (Musée des beaux-arts) angenehm klimatisiert. Wer von einem Provinzmuseum nich tviel erwartet wird positv überrascht, warten doch schöne Werke u.a. von Caravaggio, Velázquez, Sisley und natürlich auch Monet auf den Besucher. Im Gegensatz zu den großen Museen von Paris ist das Haus nicht überrant und man hat hier Raum und Ruhe sich den Kunstwerken widmen zu können. Sehr gut gefallen hat mir auch die Sonderausstellung, die sich mit dem Familienleben einiger Impressionisten eingehender beschäftigt und in der zusätzliche Bilder von Manet, Renoir, Monet und Morisot Leihgaben die Erklärungen veranschaulichen.


Musée des beaux-arts de RouenMusée des beaux-arts de RouenSonderausstellung zum Familienleben von Manet, Renoir, Monet und MorisotSonderausstellung zum Familienleben von Manet, Renoir, Monet und Morisot


Kathedrale Notre-Dame von Rouen im Licht

Beits beim Kapitel zur Kathedrale von Rouen habe ich die unglaublich detailiert ausgeschmückte Hauptfassade erwähnt. Ich weiß nicht wie viele Figuren neben dem feinen Rankenwerk die Fassade zieren, es gibt eigene Bücher die die Systematik der Heiligenfiguren im Detail erklären. Ich kam oft an der Kirche vorbei, und jedemal musste ich inne halten und den Blick über diese Wand wandern lassen. Einen ähnlichen Eindruck musste sie auch auf Claude Monet gemacht haben, als er 1892 Rouen besuchte. In diesem und im Folgejahr kehrte er mehrfach wieder, mietet sich in einem der Geschäfte vis-a-vis der Kathedrale ein und malte je nach Angabe eine Serie von 28 bis 30 Bildern von der Fassade. (Série des Cathédrales de Rouen) Dabei ging es ihm nicht darum, möglichst detailreiche Ansichten zu schaffen, sondern Impressionen des wechslenden Lichts im Tagesablauf und bei wechselnden Witterungen in ihrer Farbigkeit abzubilden, wie er zuvor schon in seinen Serien von Heuschobern und Pappeln getan hatte. 1894 hatte er alle Bilder in seinem Atelier fertig gestellt und konnte sie über seinen Kunsthändler erfolgreich verkaufen. Dei Bilder sind heute auf Sammlungen in aller Welt verstreut, fünf davon konnte allein auf dieser Reise bewudnern. Eine Zusammenstellung dieser Bilder bietet auch der Kathedrale_von_Rouen_(Monet)|Artikel in Wikipedia.


Platz der Kathedrale Notre-Dame in RouenHäuser gegenüber der Kathedrale, von hier malte Monet die AnsichtenHäuser gegenüber der Kathedrale, von hier malte Monet die Ansichten


Die Kathedrale von RouenDie Kathedrale von RouenDie Kathedrale von RouenDie Kathedrale von Rouen
Die Kathedrale von RouenDie Kathedrale von RouenDie Kathedrale von RouenDie Kathedrale von Rouen
Die Kathedrale von RouenDie Kathedrale von RouenDie Kathedrale von Rouen


Die Kathedrale von RouenDie Kathedrale von RouenDie Kathedrale von Rouen
Die Kathedrale von RouenDie Kathedrale von RouenDie Kathedrale von Rouen
Die Kathedrale von RouenDie Kathedrale von RouenDie Kathedrale von Rouen


Die Kathedrale von RouenDie Kathedrale von RouenDie Kathedrale von RouenDie Kathedrale von Rouen
Die Kathedrale von RouenDie Kathedrale von RouenDie Kathedrale von RouenDie Kathedrale von Rouen
Die Kathedrale von RouenDie Kathedrale von RouenDie Kathedrale von RouenDie Kathedrale von Rouen


Abschluss

Auch ich hatte Rouen im wechselnden Licht des Tags erlebt, aber immer bei Sonnenschein. Zwei (auf den folgenden Seiten beschriebene) schöne Ausflüge habe ich unternommen, interessantes besichtigt und dem Genuß gefrönt. Oui, mon seigneur, es waren gute Urlaubstage hier. Eintritte, Bahnfahrten, Hotels - alles hat hervorragend funktioniert, war gut durchdacht und vorbereitet. Ich freue mich schon darauf, mit diesem Reiseleiter wieder verreisen zu können :-).


Gros Horloge am AbendGros Horloge am AbendGros Horloge am Abend
Abendliches RouenAbendliches RouenAbendliches RouenAbendliches Rouen


Jugendstilgebäude des Bahnhofs von RouenJugendstilgebäude des Bahnhofs von RouenOnline gebuchte Bahnfahrt Paris-RouenOnline gebuchte Bahnfahrt Rouen-ParisParis Gare du Nord




Übersicht Reise Normandie 2016

  1. Rouen