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Wochenende in Prag


Na sowas, ich war noch nie bis nach Prag vorgedrungen. Gut, es gibt am Weg dahin ja genug Gründe, die Neugier nach kulturellen Highlights zu füttern. Dabei liegt die Hauptstadt der Tschechischen Republik mit 300km von Wien aus nicht weiter entfernt als Salzburg. Hoch an der Zeit also, auch dort Eindrücke zu sammeln. Und, um es gleich vorweg zu nehmen, die Stadt ist wirklich sensationell schön, ich hatte bisher eindeutig etwas verpasst. Gleichzeitig bestätigte sich aber auch meine Befürchtung, die Anziehungskraft lockt Unmengen an Besuchern, die sich regelrecht durch die Altstadt drängen. Ich werde Prag sicher wieder besuchen, aber keinesfalls zur Hochsaison, und dann hoffentlich auch mit mehr Sonnenschein (für Fotos mit mehr Blau).


Spaziergang durch die Prager AltstadtSpaziergang durch die Prager AltstadtSpaziergang durch die Prager Altstadt


Altstadt


Natürlich reicht ein Wochenende nicht aus, um eine kleine Metropole eingehend kennen zu lernen, so beschränkten sich die Erkundungen auf Innenstadt und Burgberg. Am Rande der Altstadt steht der Pulverturm aus dem 15 Jhdt., nur das Dach ist eine neugotische Ergänzung. Ich mag ja Aussichtspunkte, so nutze ich die Gelegenheit, ihn zu bestiegen und einen erst Überblick über die Stadt zu gewinnen. In der Ferne, schon jenseits der Moldau, ist die Burg zu erkennen, dahin führt der weitere Weg. Wie als Willkommensgruß marschiert eine Musikkapelle vorbei, ein netter Auftakt.


Der Prager Pulverturm von 1480 am Rande der AltstadtDer Prager Pulverturm von 1480 am Rande der AltstadtAm Pulverturm
Ausblick vom Pulverturm über die Prager AltstadtAusblick vom Pulverturm über die Prager AltstadtAusblick vom Pulverturm über die Prager AltstadtBleigefasste Buntglasfenster im Prager Pulverturm


Kaum eine größere Stadt bietet eine so unversehrte wunderschön erhaltene Altstadt. Im Zentrum liegt der Altstädter Ring, der einstige Marktplatz umringt von sehenswerten Gebäuden wie dem gotischen Rathaus, der markanten Teynkirche und Palais aus der Renaissance- und Barockzeit. Dicht drängen sich die Menschenmassen vor einem Wunderwerk der Technik, die Astronomische Uhr am Rathaus tickt seit 1410. Leider ist es nahezu unmöglich, einen tollen Überblick über den Platz zu gewinnen, er ist trotz der erst beginnenden Karwoche dicht mit Buden und Hütteln für vorgezogene österliche Ausgelassenheit zugestellt, die Fress- und Saufbuden sorgen neben guter Stimmung auch für Unmengen an Müll.


Altstädter Ring, links das gotische RathausAltstädter Ring, links das gotische RathausTeil des Jan Hus - Denkmals am Altstädter RingAltstädter Ring im Zentrum Prags
Astronomische Uhr am Altstädter Rathaus, hinten die TeynkircheAstronomische Uhr am Altstädter Rathaus, hinten die TeynkircheAstronomische Uhr am Altstädter Rathaus


Der Weg zur Moldau ist eigentlich ganz leicht zu finden, man muss sich dazu nur in die Menschenmassen einreihen und wird durch die engen Gassen mitgeschleppt. (Oder man wählt ruhigere Parallelwege.)


Altstädter RathausPrager AltstadtÜberall vorösterliche Dekorationen
Touristenmagnet KarlsbrückeDetail des Altstädter Brückenturms an der KarlsbrückeKarlsbrücke mit dem Brückenturm auf der Altstädter Moldauseite


Karlsbrücke

Im Jahr 1357 wurde mit dem Bau einer steinernen Brücke über die Moldau, begonnen, die die Altstadt mit der Kleinseite verbindet, der Karlsbrücke. Erst zur Zeit des Barock wurde der Verkehrsweg um die Heiligenfiguren ergänzt, die die Brücke so bekannt machen. Überragt wird das Ufer der Kleinseite von der Burg.


Karlsbrückedie Karlsbrücke überspannt die MoldauAltstadtseite der Karlsbrücke
Karlsbrücke und Prager BurgDer Veitsdom als markantes Bauwerk inmitten der Prager BurgDer Veitsdom als markantes Bauwerk inmitten der Prager Burg
Die Moldau vor dem BurgbergIn der Prager KleinseiteViele Besucher strömen hoch zur Prager Burg, Nerudagasse


Prager Burg (Hradschin)

Eigentlich meint der Hradschin (Hradčany) das gesamte Stadtviertel, das sich am Prager Burgberg erstreckt, der Begriff hat sich aber auf die Burg eingeengt. Schon der Weg durch die von schönen alten Häusern und Palais des einstigen Hochadels gesäumten Gassen hoch zur Burg ist ein Erlebnis. Von einer Burg zu sprechen ist eine leichte Untertreibung, es handelt sich um einen gewaltigen Schlosskomplex, der freilich auf eine mittelalterliche Burg zurückgeht. Die Přemyslidenfürsten regierten von hier aus das Großmährische Reich, hier befand sich der Thron des Böhmische Königs, der über 400 Jahre lang von den Habsburgers als Teil ihres Reichs bestzt war, und hier residiert heute der der Staatspräsident der Tschechischen Republik. Im Lauf der langen Jahre entstand durch etappenweise Zubauten der riesige Komplex.


Vom Hradschin-Platz aus kommend betritt man die Prager Burg durch den Ehrenhof, gestaltet im 18. Jhdt.Vom Hradschin-Platz aus kommend betritt man die Prager Burg durch den Ehrenhof, gestaltet im 18. Jhdt.Vom Hradschin-Platz aus kommend betritt man die Prager Burg durch den Ehrenhof, gestaltet im 18. Jhdt.
Der Erste Burghof aus der BarockzeitDer Erste Burghof aus der BarockzeitDer Erste Burghof aus der Barockzeit


Veitsdom

Für die weithin sichtbare markante Silhouette der Prager Burg zeichnet die große Kathedrale, der Veitsdom (geweiht dem Hl. Vitus) verantwortlich. Der Bau wurde 1344 unter Kaiser Karl IV. begonnen, doch schon im frühen 15. Jhdt. bedingten die Hussitenkriege eine weitgehende Einstellung des Baus, bei dem Chor und Querschiff und der untere Teil des Hauptturms fertig gestellt waren. Diese Rumpfkirche diente als Krönungskirche des Böhmischen Königs, von denen auch zahlreiche im Dom auch ihre Grabstätten fanden. Erst im 19. Jhdt. wurden die Bauarbeiten wieder aufgenommen und vor allem das Hauptschiff mit der abschließenden Hauptportalwand mit zwei Türmchen im neugotischen Stil vollendet.


Der Veitsdom in der Prager BurgDer Veitsdom in der Prager Burg
Der Veitsdom in der Prager BurgDer Veitsdom in der Prager BurgDer Veitsdom in der Prager Burg


(Neu-)Gotische Details des Veitsdoms(Neu-)Gotische Details des Veitsdoms(Neu-)Gotische Details des Veitsdoms, Mosaik des Jüngsten Gerichts
(Neu-)Gotische Details des Veitsdoms(Neu-)Gotische Details des Veitsdoms(Neu-)Gotische Details des Veitsdoms


Neben der tollen Gesamtwirkung finden sich im Inneren der Kathedrale eine Unmenge an fantastischen Details. Die Gräber einiger böhmischer Könige aus der Přemysliden- und Habsburgerdynastie hatte ich schon erwähnt, äußerst kunstvoll sind auch die Seitenaltäre und jene im Chorumgang. Viel Silber wurde für das Hochgrab des Hl. Nepomuk verwendet.


Gotischer Innenraum des VeitsdomsGotischer Innenraum des VeitsdomsGotischer Innenraum des Veitsdoms
Gotischer Innenraum des VeitsdomsGotischer Innenraum des Veitsdoms Gotischer Innenraum des Veitsdoms


Altäre im ChorumgangAltäre im ChorumgangAltäre im Chorumgang
Altäre im ChorumgangRechtes SeitenschiffRechtes Seitenschiff mit Hochgrab des Hl. Nepomuk


Alter Königspalast

Von vielen Auseinandersetzungen um Herrschaft und Macht können die Gemäuer der Burg erzählen. Besonders folgenschwer entwickelte sich der Aufstand der protestantischen böhmischen Stände gegen die katholischen Machthaber, die mit dem Zweiten Prager Fenstersturz (der Erste ereignete sich im Alten Rathaus und markierte den Beginn der Hussitenkriegen) hier ihren Ausgang fand und im fatalen Dreissigjährigen Krieg gipfelte. Dabei wurden 1618 die königlichen Statthalter aus einem Fenster des Ludwigsflügel geworfen.


Prominente AdresseDer Alte Königspalast als Teil der Prager BurgDer gotische Vladislavsaal im Alten Königspalast (17. Jhdt.)
Versammlungssaal in der Alten KönigsburgVersammlungssaal in der Alten KönigsburgKopie der Böhmischen Kronjuwelen, die Originale werden in einer Kammer im Veitsdom verwahrt


St. Georgs Kloster

Die 976 gegründete Benediktinerinnenabtei zählt zu den ältesten Bauwerken am Hradschin und spielte bei der Christianisierung Böhmens eine wichtige Rolle, in der Schreibstube wurde auch die Bibel in die tschechische Sprache übersetzt. Aus jener Zeit stammt auch die zugehörige romanische Basilika, die bis zur Errichtung des Veitsdoms als Grablege der Přemyslidenfürsten diente.


Basilika des St. Georgsklosters (Renaissanceportal)Basilika des St. GeorgsklostersBasilika des St. GeorgsklostersBasilika des St. Georgsklosters
Basilika des St. GeorgsklostersBasilika des St. GeorgsklostersBasilika des St. Georgsklosters


Goldenes Gässchen

Eine Zeile von kleinen Häusern aus dem 16. Jhdt. ist am Rand des Palastareals erhalten, die heute Souvenierläden und kleine Ausstellungen beherbergen.


Goldenes GässchenGoldenes GässchenAussicht von der Prager Burg über die Stadt
Blick von der Prager Burg über die Altstadt mit Teynkirche zum modernen FernsehturmBlick von der Prager Burg zur Karlsbrücke mit dem Altstädter BrückenturmBlick von der Prager Burg zur Moldau


Abendliches Prag

Es ist doch noch nicht richtig Frühling und einigermaßen kühl, so war es notwendig, wärmende Energie in der Fom der deftigen (und köstlichen) böhmischen Küche einzunehmen. Danach entstanden einige Fotos mit der Stimmung der hereinbrechenden Dunkelheit. Mir gefällt diese Atmosphäre. Das Hotel (http://www.hotel-meteor.cz/de/) war eine sehr gute Wahl.


Abnehmendes Tageslicht an der KarlsbrückeAbnehmendes Tageslicht an der KarlsbrückeAbnehmendes Tageslicht an der Karlsbrücke
Abnehmendes Tageslicht am Altstädter RingDer Abend bricht über der Prager Burg anDer Abend bricht über der Prager Burg anDer Abend bricht über der Prager Burg an
Moldau und Prager Burg zur Blauen StundeMoldau und Prager Burg zur Blauen StundeMoldau und Prager Burg zur Blauen Stunde
Abend an der MoldauAuf der Karlsbrücke bei MondscheinAbendliches Prag
Abendliches PragAbendlicher Altstädter RingDas Rathaus am Altstädter Ring
Das Rathaus am Altstädter RingDas Rathaus am Altstädter RingAbendlicher Altstädter Ring
Abendlicher Altstädter RingAbendlicher Altstädter RingAbendlicher Altstädter Ring
Abendlicher Altstädter RingAbendlicher Altstädter RingAbendliches Prag (hinten der Pulverturm)
Pulvertum am AbendPulvertum am AbendGute Nacht!


Jesuitenkirche St. Nikolaus

Die Nikolauskirche wird als die schönste der Barockkirchen Prags genannt. Nach dem Einsetzen der Gegenreformation nach der Schlacht am Weissen Berg wurde das Areal an der Prager Kleinseite am Fuß der Burg den katholischen Jesuiten zugesprochen. Im frühen 18. Jhdt. wurde die üppig prächtige Barockkriche errichtet, von deren Kuppel man auch einen schönen Überblick über die Umgebung hat. (Nicht verwechseln mit der Nikolauskirche in der Altstdt.)


Portalfassade der Jesuitenkirche St. NikolausBarocke Pracht in der Kirche St. NikolausBarocke Pracht in der Kirche St. Nikolaus
Barocke Pracht in der Kirche St. NikolausBarocke Pracht in der Kirche St. NikolausBarocke Pracht in der Kirche St. NikolausBarocke Pracht in der Kirche St. NikolausBarocke Pracht in der Kirche St. NikolausBarocke Pracht in der Kirche St. Nikolaus


Blick zu Karlsbrücke und Altstdt von der NikolauskircheBlick zu Karlsbrücke und Altstdt von der NikolauskircheBlick zu Karlsbrücke und Altstdt von der Nikolauskirche
Blick zur Südseite des Hradschin und Kloster Strahov von der NikolauskircheBlick zur Südseite dePrager Burg von der NikolauskircheBlick zur Südseite dePrager Burg von der NikolauskircheBlick zur Südseite dePrager Burg von der Nikolauskirche


Nationalgalerie Prag

Nicht entgehen lassen wollte ich mir auch einen Besuch der Nationalgalerie (Web: http://www.ngprague.cz/en/), zumindest eines Teils davon, ist diese aufgeteilt in unterschiedliche Kunstepochen in mehreren Gebäuden verteilt im Stadtgebiet untergebracht. Das aus der Renaissancezeit (16. Jhdt.) stammende kunstvoll gestaltete Palais Schwarzenberg beherbergt die Sammlung des Böhmischen Barock, eine absolut sehenswerte Ausstellung, ein Besuch wäre allein schon der alten Räume wegen angebracht. Es gibt aber auch großartige Meisterwerke von im deutschen Sprachraum wenig bekannten Künstlern der Barockzeit zu bewundern, darunter beispielsweise


Prager Nationalgalerie im Renaissancepalais SchwarzenbergPrager Nationalgalerie im Renaissancepalais SchwarzenbergRäumlichkeiten und Kunstwerke in der Nationalgalerie Prag
Räumlichkeiten und Kunstwerke in der Nationalgalerie PragRäumlichkeiten und Kunstwerke in der Nationalgalerie PragRäumlichkeiten und Kunstwerke in der Nationalgalerie Prag


Deckenfresko im Stil der Renaissance im Palais Schwarzenberg in der Nationalgalerie PragDeckenfresko im Stil der Renaissance im Palais Schwarzenberg in der Nationalgalerie PragRäumlichkeiten und Kunstwerke in der Nationalgalerie Prag
Gemälde in der Nationalgalerie Prag Entwurf für einen barocken Hochaltar (für die Zisterzienserkirche Zlatá Koruna, Jakub Eberle 1772) Entwürfe für barocke Grabmonumente


Eine schöne erste Begegnung mit Prag, es gibt noch viel Weiteres zu bestaunen.


Prag, Brücken über die Moldau


Wie folgt aus einem Geheimnis immer ein größeres!

Franz Kafka
(lebte 1883 - 1924 in Prag)