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2013-10-15 - Herbstfarben am Friedhof
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2013-10-01 - Hofburg und Tafelsilber
2013-09-26 - Möbel und Architektur in Museen
2013-09-24 - Ein Palast für Kaiser und Könige
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2013/09/16 - Ich gehe ins Kloster
2013/09/10 - Wein und Aussicht
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2013/07/20 - Schiffsfahrt in Wien
2013/07/08 - Einfach weg - Bratislava
2013/01/15 - Winter - die märchenhafte Seite davon
2013/01/05 - Licht in den Regentag








Liechtenstein in Mähren - Teil 1 (Lednice/Eisgrub)


Eigentlich hätte ich den Titel “Sommerresidenz mit Gartenpracht” des vorigen Ausflugs wieder verwenden können, er trifft hier genauso zu. Doch dieses Mal steht nicht ein einzelnes Gebäude im Mittelpunkt, sondern eine Gegend mit Schlössern und riesiger gestalteter Landschaft die einst im Besitz einer einzigen Adelsfamilie standen.
Heute denken wir bei Liechtenstein an das kleine Fürstentum zwischen Vorarlberg und der Schweiz, noch vor einhundert Jahren war das aber noch ganz anders. Der aus dem Süden Wiens stammende Heinrich I. von Liechtenstein erhielt 1249 vom mährischen Markgrafen und späteren böhmischen König Ottokar Přemysl für seine Unterstützung die Herrschaft Nikolsburg (heute Mikulov) mit großen Länderein geschenkt. Sein Sohn wechselte auf “die richtige Seite”, bis 1918 waren die Liechtensteiner treu und einflussreich mit mit den Habsburgerherrschern befreundet, viele Familienmitglieder erreichten hohe Postitionen am Kaiserhof und im Heer. Erst zu Beginn des 18. Jhdts. kam auch das Fürstentum Vaduz in den Besitz der Familie. Im Mittelpunkt blieben aber die stetig erweiterten böhmischen Ländereien, erst mit dem Ende der Habsburgermonarchie 1918 wurden die oberrheinischen Gebiete bedeutsam, insbesondere als 1945 die Tschechoslowakei den Adel enteignete und der Besitz verloren ging. Wie groß die böhmischen Besitzungen waren kann man daran ermessen, das nach Ende der kommunistischen Herrschaft nicht weniger als 17 Schlösser und 1600 km² Land (erfolglos) zurückgefordert wurden.



Das liechtenscheinsche Sommerschloss in Lednice

Im Schloss Eisgrub (tschechisch Lednice) verbrachte die fürstliche Familie die Sommer. Die Anlage ist zwar Jahrhunderte alt, sein heutiges Erscheinungsbild im klassizistisch spätgotischen Tudorstil erhielt es jedoch erst nach Umbauten unter Leitung der Architekten Josef Kornhäusel 1825 und Georg Wingelmüller um 1850. Die Symmetrie des früheren Schlosses wurde durch Anbauten aufgehoben bzw. ihre Nutzung (Kapellentrakt, Repräsentationstrakt) durch Dekorationselemente betont.



Jubiläumsbrunnen vor dem Rathaus von LedniceSchloss LedniceSchloss LedniceSchloss Lednice
Jubiläumsbrunnen vor dem Rathaus von Lednice Schloss Lednice


Obwohl unmittelbar hinter der österreichisch-tschechischen Grenze gelegen und damit eigentlich nicht sehr weit (ca. 80 km von Wien), kommt doch ein wenig Fernreisefeeling auf. Mit der Bahn bin ich in einer Stunde in Břeclav (dt. Lundenburg), der Linienbus 570 fährt auch durch Lednice (Busbahnhof in Břeclav 300 m rechts vom Bahnhof, nicht jener vis-a-vis!, Fahrplanabfrage). Und wie es sich für eine Auslandsreise gehört(e), dürfen auch noch Tschechische Kronen umgewechselt werden.


SchlosskapelleSchlosskapelleSchloss LedniceSchloss Lednice
Schlosskapelle Schloss Lednice
Schloss LedniceTeil der fast 100 m langen OrangerieSchloss Lednice
Schloss Lednice Orangerie - Detail Schloss Lednice



Tour 1 - Repräsentation im Erdgeschoss


Die Innenbereiche des Schlosses können nur mit Führung besichtigt werden, drei unterschiedliche Rundgänge durchs Schloss werden angeboten. Es kostet zwar Zeit, sich dafür an unterschiedlichen Kassen anstellen zu müssen, aber es lohnt sich doch. Dafür hat mich erfreut, dass gegen eine geringe Extragebühr Fotografiererlaubnis erteilt wird. Und davon habe ich auch reichlich Gebrauch gemacht.


Freitragende Holzteppe der EingangshalleSchrank der BibliothekDer Blaue Saal
Freitragende Holzteppe der Eingangshalle Schrank der Bibliothek Der Blaue Saal

Tour 1 (I. Okruh) führt durchs Erdgeschoss. Hier richtete sich Fürstin Franziska v. Liechtenstein (geb. Kinski) ihren Wohnbereich ein. Der restliche Bereich diente Reprästationszwecken. Hier wurden Gäste empfangen und bewirtet und fanden Feste statt. Auffallend sind die kunstvoll geschnitzten Holzdecken und -verkleidungen.

Der Musiksalon mit französischem MarmorkaminDer Musiksalon mit französischem MarmorkaminMusiksalon, Gemälde von Rafael Santi
Der Musiksalon mit französischem Marmorkamin und Gemälde von Rafael Santi
Bibliothek mit geschnitzter WendeltreppeBibliothek mit geschnitzter WendeltreppeDer rote RauchersalonDer rote RauchersalonDer rote Rauchersalon
Bibliothek mit geschnitzter Wendeltreppe Der rote Rauchersalon
Der rote RauchersalonRittersaalBlick auf eine der Veranden
Der rote Rauchersalon Rittersaal Blick auf eine der Veranden


Nach dem Ende der Führung einmal ein kurzer Blick auf die Gartenseite des Schlosses.

GartenseiteGartenseiteGartenseiteZoom zum Minarett im Schlosspark
Gartenseite und Blick zum Minarett



Tour 2 - Privatgemächer im Obergeschoss

Im Obergeschoss über den Repräsentationsbereichen befinden sich die Räumlichkeiten, die von der fürstlichen Familie im Sommer bewohnt wurde. Die Gemeinschaftsräume sind exquisit gestaltet, geradezu bescheiden wirken die Schlafzimmer. Mit einem weiteren geführten Rundgang führte besichtige ich auch diese Bereiche.


Schlafzimmer der Sofia EsterhazyNein, keine Bilder sind geklaut, alle selbst geknipstDas im Barockstil belassene FamilienzimmerDas im Barockstil belassene FamilienzimmerDas im Barockstil belassene Familienzimmer
Schlafzimmer der Sofia Esterhazy Das (barocke) Familienzimmer
Studierzimmer der PrinzessinBlick zum Ort LedniceBillardzimmer
Studierzimmer der Prinzessin Blick zum Ort Lednice Billardzimmer
Schlafzimmer mit GebetsnischeSchlafzimmer von Prinz Franz (mit originalem Leinen)Ausblick zum Minarett
Schlafzimmer mit Gebetsnische Schlafzimmer von Prinz Franz Ausblick zum Minarett
Der Turm der SchlosskapelleBlick von der fürstenloge in die SchlosskapelleFreitragende HolzteppeStiegenhaus
Turm der Schlosskapelle Schlosskapelle Freitragende Holzteppe Stiegenhaus



Bei Regen durch den Park zum Minarett


Mit den Besichtigungen der Innernräume war es früher Nachmittag geworden, jetzt wollte ich durch den hochgelobten Schlosspark bis zum Minarett spazieren. Die Wetterprognosen hatten einen durchgehend sonnigen Tag angekündigt, prophezeit war der schönste Tag vor einem wechselhaften Wochenende. Davon wussten nur die dicken dunklen Wolken nichts, die sich auf halbem Weg in einem dichten heftigen Guss entluden. Die zahlreichen Wanderer und Radfahrer suchten Schutz, unter vielen der großen alten Bäume fanden sie Zuflucht. Ich erwählte eine hohe Eiche mit besonders dichtem Astwerk als Unterstand, die dem nassen Spektakel auch lange Stand hielt. Mit Kaffe aus der Dose, den restlichen Briochekipferl vom Frühstück kam ich so zu einem durchaus netten Zwangspicknick inmitten der Naturgewalt. Nach einer guten halben Stunde war der Spuk vorbei und die Wege bevölkerten sich wieder, mit einem solidarischen Lächeln begegnete man sich nach der überstandenen Notlage.


Gartenansicht des SchlossesGartenansicht des SchlossesWasserwerk errichtet im Maurischen Stil
Gartenansicht des Schlosses Maurisches Wasserwerk
Regen im SchlossparkUnter der Eiche geschützt vor dem SommerregengußAquädukt und Minarett im SchlossparkMinarett im Schlosspark
Regen im Schlosspark Unter der Eiche geschützt vor dem Sommerregenguß Aquädukt und Minarett im Schlosspark



Minarett

Der Schlosspark von Lednice ist mehr als nur ein kleiner Garten. Durch Umleitung der Thaya (tsch. Dyje) wurde eine künstliche Aulandschaft mit Seen und Inseln als Teil eines großen Landschaftsgartens geschaffen. Bepflanzt wurde dieser vorwiegend mit amerikanischen Baumarten, die zu sammeln ein Gesandter über den Atlantik geschickt wurde. Zahlreiche kleinere Bauwerke wurden in die Landschaft integriert, teilweise als bloßer Blickfang entlang der Hauptachsen, oft auch als Stützpunkte für die adeligen Jagdgesellschaften. Verschiedene Stile wurden für diese Kunstbauten herangezogen, darunter römische Ruinen und mittelalterliche Burgarchitektur. Einer dieser Bauten ist das 60 m hohe Minarett, von dessen Aussichtsplatformen man einen hervorragenden Blick über die Seen zum Schloss genießt. Geplant wurden diese Kunstbauten vom bekannten Architekten Joseph Kornhäusel und von einem gewissen Joseph Hardtmuth, der uns als Erfinder des Bleistifts geläufiger ist. Seit 1996 ist diese gestaltete Landschaft mit seinen Schlössern und Bauwerken Teil des UNESCO Weltkulturerbes, die Kulturlandschaft Lednice-Valtice umfasst über 280 km²!


Das Minarett als weithin sichtbares DekorationsbauwerkDas Minarett als weithin sichtbares DekorationsbauwerkDas Minarett als weithin sichtbares Dekorationsbauwerk
Das Minarett als weithin sichtbares Dekorationsbauwerk


Ausblick vom Minarett über Teile des Landschaftsparks zum Schloss LedniceAusblick vom Minarett über Teile des Landschaftsparks zum Schloss LedniceAusblick vom Minarett über Teile des Landschaftsparks zum Schloss Lednice
Ausblick vom Minarett über Teile des Landschaftsparks zum Schloss LedniceAusblick vom Minarett über Teile des Landschaftsparks zum Schloss LedniceAusblick vom Minarett über Teile des Landschaftsparks zum Schloss Lednice
Ausblick vom Minarett über Teile des Landschaftsparks zum Schloss Lednice


Mit dem Boot durch die Aulandschaft

Will man den Schlosspark zu Fuß erkunden, stehen echte Wanderungen am Programm. Beliebt sind Radtouren, bequem ist es mit dem Boot. Dabei kann man auch zahlreich Reiher und Störche beobachten, die hier einen idealen Lebensraum gefunden haben.

Mit dem Boot durch den SchlossparkMit dem Boot durch den SchlossparkWie viele Störche kannst du erkennen?
Mit dem Boot durch den Schlosspark Wie viele Störche kannst du erkennen?


Barockschloss und -garten

Wie erwähnt ist von der alten Substanz des Schlosses nach den Umbauten im Stil des Historismus wenig zu erkennen. Eine Ausnahme bilden die westlich ans Schloss anschließenden Reitstallungen, die im 17. jhdt. von Johann Bernhard Fischer von Erlach errichtet wurden. Aus dieser Epoche stammt auch die barocke Gartenanlage südlich des Schlosses.

Hauptschloss im neugotischen TudorstilBarocke Reithalle
Hauptschloss im Tudorstil Barocke Reithalle


Barocke ReithalleBarocke ReithalleBarocke Reithalle
Barocke Reithalle


Barockgarten südlich des SchlossesBarockgartenBarockgarten
Barockgarten südlich des Schlosses


Details der barocken ReithallePortal der barocken ReithalleDetails der barocken Reithalle
Details der barocken Reithalle


Zeit für Details

Nach eifrigem Besichtigen bleibt auch noch Zeit für einen gemütliche Ausklang, dabei gibt es auch in Ruhe viele schöne Details an der Schlossfassade zu bewundern. Um die Schönheit erkennen zu können, dazu bedarf es nicht erst eines Glases Vodka (nun, eigentlich hätte ich water (Wasser) gemeint :-)).

Schloss LedniceSchloss LedniceSchloss Lednice
Schloss LedniceSchloss LedniceSchloss Lednice
Schloss LedniceSchloss LedniceSchloss LedniceSchloss Lednice
Schloss LedniceSchloss LedniceSchloss Lednice
Schloss LedniceSchloss LedniceSchloss LedniceSchloss Lednice
Details am Schloss Lednice


Schön war's, ein interessantes Ausflugsziel und ein gelungener Tag. Teil 2 des liechtensteinischen Mährens ist also schon geplant.

Schloss LedniceSchloss LedniceSchloss Lednice
Schloß Eisgrub, Hinterlassenschaft der Fürstenfamilie Liechtenstein in Mähren







Schätze der Welt - Lednice, Fürstenpracht und Gartenkunst