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2014-02-20 - Tempel am Karlsplatz
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2013-11-01 - Herbstwanderung Troppberg
2013-10-26 - Stadtgeschichte am Nationalfeiertag
2013-10-15 - Herbstfarben am Friedhof
2013-10-02 - Orgelmusik erhellt die dunkle Jahreshälfte
2013-10-01 - Hofburg und Tafelsilber
2013-09-26 - Möbel und Architektur in Museen
2013-09-24 - Ein Palast für Kaiser und Könige
2013-09-20 - Ausblicke
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2013/09/16 - Ich gehe ins Kloster
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2013/07/20 - Schiffsfahrt in Wien
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2013/01/15 - Winter - die märchenhafte Seite davon
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Ich gehe ins Kloster


Residenz Leopold III.Der Klostergründer Markgraf Leopold III.Ältere Teile des Klosters
Residenz Leopold III. Der Klostergründer Markgraf Leopold III. Ältere Teile des Klosters

Im Jahre 1108 soll Markgraf Leopold III. aus dem Haus der Babenberger das Stift in Klosterneuburg gegründet haben, wohin er auch seine Residenz verlegte. Leopold, seine Grabstätte befindet sich im Kloster, wurde später von der Katholischen Kirche zum Heiligen erklärt und ist heute noch der Patron von Österreich sowie den Ländern Wien und Niederösterreich. Die mittelalterliche Gründung wurde im Lauf der Zeit immer wieder erweitert, die romanischen Bauten wurden um gotische Bauteile erweitert und bilden einen reizvolen Mix, die sich um den Kuchlhof (abgeleitet von der Klosterküche) gruppieren. Zu den zur Führung des Landes als Residenz notwendigen Bauten gehören natürlich auch die sakralen Bereiche des Klosters. Diese Entwicklung ist auch an der Stiftskriche gut sichtbar. die ursprünglich romanische Basilika erhielt Türme im gotischen Stil.

Kuchl- bzw. LeopoldihofStiftskircheBlick südwärts zu Leopolds- und Kahlenberg
Kuchl- bzw. Leopoldihof Stiftskirche Blick südwärts nach Wien und zu Leopolds- und Kahlenberg

Die Idee Klosterneuburg zu besuchen kam mir übrigens am Leopoldsberg, als ich von dort runterschaute.

Die Befestigungsanlagen der Stadt und des Kloster widerstanden auch den Belagerungen der Türken und so blieben gröbere Zerstörungen aus.

Gotische Details, vorne PestsäuleDetails an TürmenDetails an Fassade und Türmen
Gotische Details, vorne Pestsäule Details an Türmen
Stiftskirche Klosterneuburg
Stiftskirche Klosterneuburg

Im Jahr 1278 erlosch das Geschlecht der Babenberger, die Herzogswürde und die Herrschaft über Österreich ging an das Haus Habsburg. Im 18 Jhdt. war es der Römisch-Deutsche Kaiser und Herzog von Österreich Karl VI., der für Klosterneuburg einen großen Ausbau bedeutete. Nach seiner Niederlage im Spanischen Erbfolgekrieg wollte er das Stift zu seinem Escorial ausbauen, mit all der der Zeit entsprechenden barocken Pracht.

Entwurf zum barocken AusbauErweiterung der BaockzeitErweiterung der Baockzeit
Entwurf zum barocken Ausbau Erweiterung der Baockzeit

Begonnen wurde 1730 der Bau mit dem Kaisertrakts nach Plänen des Architekten Donato Felice d’Allio ergänzt mit Ideen von Fischer von Erlach (er baute später Schloß Schönbrunn). Rasch wurden die um einen Hof angeordneten Bauten fertiggestellt. Als Zeichen der herrschaftlichen Macht werden zwei Kuppeln mit den Insignien der Reichskrone des Hl. Römischen Reiches und dem Österreichischen Erzherzogshut gekrönt.

Gartenfassade des KaistraktsDetail der barocken Fassadenschmucks Westseite des Kaisertrakts
Gartenfassade des Kaistrakts (heute Besuchereingang) Detail der barocken Fassadenschmucks Westseite des Kaisertrakts

Nachdem 1740 Kaiser Karl VI. verstarb, wurden die Arbeiten an der kaiserlichen Residenz deutlich verlangsamt, die Baukosten belasteten die Kasse des Stiftes, das die gesamten Kosten zu tragen hatte. Karls Tochter und Nachfolgerin auf dem Königsthron Maria Theresia regierte von Wien aus und hatte kein Interesse am Bau in Klosterneuburg. Der eine Hof wurde noch fertig gestaltet, die geplante Gesamtanlage wurde aber nicht mehr ausgeführt, ungefähr ein Viertel der geplanten Anlage wurde tatsächlich realisiert. Manche Bereiche wurden nicht fertig ausgestaltet, so befinden sich die heute als Eingangsbereich für Besucher dienende Sala terrena und der Museumsbereich im Untergeschoß in nicht zur Gänze fertig gestelltem Stadium, ein Rohbau seit der Barockzeit.

Museumsbereich im Untergeschoß, teilweise noch barocker RohbauPrunktreppe zum MarmorsaalGang im Kaisertrakt in barocker Pracht
Museumsbereich im Untergeschoß, teilweise noch barocker Rohbau Prunktreppe zum Marmorsaal Gang im Kaisertrakt in barocker Pracht



Die für Kaiser Karl geplanten Räumlichkeiten stehen heute für Besucher offen. Ein starker Kontrast ist der Zugang durch den neu mit viel Bedacht stimmungsvoll gestalteten Bereich im Untergeschoß über die Prunktreppe in den Marmorsaal voll barocker Üppigkeit. Marmorsäulen tragen die Kuppel, in die Daniel Gran ein Frekso malte, das die Herrschergeschlechter Österreichs (Babenberger, Habsburger und Habsburg-Lothringen) glorifiziert und gleichzeitig allegorisch Majestät (Maria Theresia empfängt die römisch-deutsche Kaiserkrone, die ungarische Stephanskrone un die tschechische Wenzelskrone), Tapferkeit (der Babenberger Leopold V. wehrt mit dem Schild die Türken ab), Treue (Franz Stephan von Lothringen übergibt an die Habsburgerin Maria Theresia ein Herz, dabei sind die Götter Amor und Hymen und ein Füllhorn mit Kinderesegen), Klugheit und Standhaftigkeit (Schlange bzw. Säule die eine Hydra erdrückt) darstellt. Im Mittelpunkt die Glorie Österreichs, dargestellt mit auf einem Obelisken in goldener Medaille Leopold III.

MarmorsaalDeckenfresok im MarmorsaalDetail des Deckenfreskos, der jungen Maria Theresia werden die Kronen der Reichsteile dargebracht
Marmorsaal Deckenfresok im Marmorsaal Detail des Deckenfreskos, der jungen Maria Theresia werden die Kronen der Reichsteile dargebracht

Die an den Marmorsaal anschließende Raumfolge führt vom öffentlicheren Bereich zu den zunehmend privateren Gemächern des Kaisers. Dieser für Karl wichtige Teil wurde noch zu seinen Lebzeiten fertig gestellt. Durch das im Empire-Stil ausgestattete Napolen-Zimmer betritt man das Audienzzimmer mit dem Baldachin aus wertvollem orientalischem Brokat. Daran schließt das Tafelzimmer an. Die Tapisserien brüsseler Herkunft stellen die Abenteuer des Telemach dar, die Deckenstukatur zeigt das Gastmahl der Königin von Saba bei König Salomon, ein wertvoller Ofen sowie in Standleuchter eingearbeitete japanische Vasen gehören zur Ausstattung. Der Rote Salon liegt nicht nur in der langen Zimmerflucht, von ihm führt auch eine Tür wieder auf den Flur zurück, bis hierher wurden nur wichtige Gäste vorgelassen, aber spätestens hier war Ende. Der letzte Raum in der Folge, das Eckzimmer diente als privates Wohn- und Arbeitszimmer. Ein großes Gemälde zwischen den Fenstern zeigt Karl VI. in spanischer Hoftracht, er hatte den Anspruch auf den spanischen Thron noch nicht aufgegeben.

AudienzzimmerTafelzimmerTafelzimmer
Audienzzimmer Tafelzimmer Tafelzimmer
EckzimmerEckzimmerEckzimmer
Eckzimmer Eckzimmer Eckzimmer

Als jahrhundtertealte Institution ausgestattet mit großer wirtschaftlicher Macht (bis heute) sammelte das Stift reiche Kunstschätze an, der auch Krisenzeiten nicht verloren ging. ein Teil davon ist in der Schatzkammer zu besichtigen. Im Mittelalter waren es schmuckvolle Schreine zur Aufbewahrung von Reliquien, zu allen Zeiten liturgische Geräte und Gewänder, die reichlich mit Gold und wertvollen Edelsteinen dekoriert wurden. Eine Insignie weltlicher macht wurde dem Stift zur Aufbewahrung übergeben, der österreichische Erzherzogshut verließ den Ort des Grabs Mrakrgraf Leopolds nur zu Zeremonien. Witzig finde ich des Geschichte zum Markgrafenornat. Fälschlicherweise wurde ein alter Stoff der Kleidung von Erzherzog Leopold II. zugeordnet. Der Stoff, tatsächlich orientalischer Herkunft des 13. Jhdts., zeigt gelbe Papageien auf blauem Grund. Nun waren Papageien damals bei uns aber nicht bekannt, so dass die Vögel als Lerchen oder Adler gedeutet wurden. Daraus entstand das niederösterreichische Landeswappen mit den gelben Adlern auf Blau. Sollte es dem heutigen Kenntnisstand angepasst werden und die Adler in Papageien umgewandelt werden?

In Elfenbein geschnitztere Grablegung Marias (Byzanz, 10. Jhdt.)Österreichischer Erzherzogshut (1616)"Markgrafenornat" als Vorbild zum niederösterreichischen Landeswappen
In Elfenbein geschnitztere Grablegung Marias (Byzanz, 10. Jhdt.) Österreichischer Erzherzogshut (1616) “Markgrafenornat” als Vorbild zum niederösterreichischen Landeswappen
Schleiermonstranz (1714)Mittelalterliche KelcheMessgewänder aus Barock und Jugendstil
Schleiermonstranz (1714) Mittelalterliche Kelche Messgewänder aus Barock und Jugendstil

Zuletzt will ich noch die Stiftskirche besichtigen. Die Gestalung des Innenraums stammt aus dem 18. Jhdt., damals wurde die gotische Einrichtung entfernt und in barocker Manier wurden reichlicher Stuckaturen aufgebracht, die Freseken stammen u.a. von Michael Rottmayr. Im Zentrum des barocken Hochaltars steht ein die Marienverehrung darstellendes Bild von Johann Georg Schmidt (“Wiener Schmidt”).

Barock gestalteter Innenraum der StiftskircheBarock gestalteter Innenraum der Stiftskirche
Barock gestalteter Innenraum der Stiftskirche