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2014-01-10 - Vom Rathaus zu Joseph Haydn
2014-01-05 - Fotoausstellung Michel Comte
2013
2013-12-25 - Ein Tag mit Tiffany
2013-11-08 - Besuch beim Nachbarn Johann Strauss
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2013-10-26 - Stadtgeschichte am Nationalfeiertag
2013-10-15 - Herbstfarben am Friedhof
2013-10-02 - Orgelmusik erhellt die dunkle Jahreshälfte
2013-10-01 - Hofburg und Tafelsilber
2013-09-26 - Möbel und Architektur in Museen
2013-09-24 - Ein Palast für Kaiser und Könige
2013-09-20 - Ausblicke
2013-09-18 - Auf dem Kriegspfad
2013/09/16 - Ich gehe ins Kloster
2013/09/10 - Wein und Aussicht
2013/09/05 - Wildschweine vor der Villa der Kaiserin
2013/07/20 - Schiffsfahrt in Wien
2013/07/08 - Einfach weg - Bratislava
2013/01/15 - Winter - die märchenhafte Seite davon
2013/01/05 - Licht in den Regentag








Die Schönheit des Kleinen und Unscheinbaren - Třebíč


Der Sommer gibt uns noch eine Chance, und die will genützt werden. Ausserdem ist der Ausflug das finale Training vor den richtigen Urlauben, ich freue schon sehr auf fünf arbeitsfreie Wochen! Da kann ich also nochmal ausprobieren, ob ich wirklich gerne verreisen will? Und ob! Ich will! Aber der Reihe nach.

Am Programm stand also eine von der UNESCO zum Weltkulturerbe erwählte Stadt - die 68 km westlich von Brünn gelegene Kleinstadt Třebíč (deutsch Trebitsch). Erwartet man von einer Weltkulturerbestätte meist dramatisch Aufregendes, so ist das hier nicht der Fall. Třebíč wurde wegen der alten Basilika und des gut erhaltenen Jüdischen Viertels samt Jüdischem Friedhof erkoren. Gerade die baulichen Reste des Jüdischen Lebens sind so gar nicht pompös, sondern Zeugnisse eingeengter Bescheidenheit. Es braucht Zeit, um den besonderen Reiz dieser Örtlichkeit zu erfassen. So war es eine ausgezeichntete Idee, auch einen gemütlichen Abend dort zu verbringen und die Vorzüge eines schönen Hotels zu genießen, Zeit genug also, um Třebíč als liebenswürdigen Ort wahr zu nehmen.

Beschreibung von Třebíč auf der UNESCO-Liste: http://whc.unesco.org/en/list/1078


Frühstück in Brünn, der Krautmarkt ist inzwischen fast fertig neugepflastetDer große Hauptplatz von Třebíč, der Karlsplatz (Karlovo náměstí)Blick über Třebíč
Frühstück in Brünn Der Karlsplatz in Třebíč Blick über Třebíč


Touristisch weniger interessant ist die christliche Altstadt, obwohl auch dort am Hauptplatz, dem Karlsplatz (Karlovo náměstí) zahlreiche barocke Bürgerhäuser zu finden sind und sich vom Stadtturm aus ein fantastischer Ausblick bietet. Während die Altstadt genügend Fläche zur Verfügung hatte, blieb für das Jüdische Viertel nur der beengte Raum zwischen dem Flüsschen Jihlava (deutsch Igel) und der vom Fluss steil abgegrabenen Geländekante. Einen ersten Blick darauf gibt es beim Queren der Brücke.


Übersichtstafel der Sehenswürdigkeiten von TřebíčErster Blick auf das Jüdische Viertel von der Brücke über die JihlavaErster Blick auf das Jüdische Viertel von der Brücke über die Jihlava
Übersicht Sehenswertes Erster Blick auf das Jüdische Viertel von der Brücke über die Jihlava



Basilika St. Prokop


Bevor ich mich aber dem Jüdischen Viertel zuwende, biege ich westlich ab um zur St.-Prokop-Basilika zu gelangen. Auf der Anhöhe siedelten ab 1101 Benediktinermönche, das burgähnliche und später zu einem Schloss umgebaute Kloster sowie die romanische um frügotische Elemente erweiterte Basilika blieben erhalten. Das ist insofern bemerkenswert, als die tschechischen Lande durch die Hussitenkriege und den Dreißigjährigen Krieg schwer verwüstet wurden und Baudenkmäler aus den frühen Epochen rar sind.


Schloss Třebíč (ehem. Benediktinerabtei) mit Basilika St. ProkopSchloss Třebíč (ehem. Benediktinerabtei) mit Basilika St. ProkopSchloss Třebíč (ehem. Benediktinerabtei) mit Basilika St. Prokop
Schloss Třebíč (ehem. Benediktinerabtei) mit Basilika St. Prokop
Romanische Elemente an der Basilika St. ProkopRomanische Elemente an der Basilika St. ProkopRomanische Elemente an der Basilika St. Prokop
Vorhalle der Basilika St. ProkopHauptportal der Basilika St. ProkopBasilika St. Prokop
Basilika St. ProkopBasilika St. ProkopKrypta der Basilika St. Prokop


Nach dem Auflassen des Klosters wurde dieses als Schloss adaptiert, die letzten Herren über Trebitsch war das Geschlecht der Waldstein. In einem rundgang durch das Schloss erfährt man mehr über die religöse Geschichte des Klosters sowie über die letzten Schlossbesitzer. Auch eine Mineraliensammlung ist im Schloss untergebracht.


Schloss TřebíčTřebíčSchloss Třebíč mit Basilika St. Prokop
Museum im Schloss TřebíčMuseum im Schloss TřebíčMuseum im Schloss Třebíč


Rundgang durch Schloss TřebíčRundgang durch Schloss TřebíčRundgang durch Schloss Třebíč
Rundgang durch Schloss TřebíčRundgang durch Schloss TřebíčSchloss Třebíč mit Basilika St. Prokop



Jüdisches Viertel


Nun kommt der Spaziergang durch das Jüdische Viertel an die Reihe. Wie erwähnt braucht man einige Zeit, um die schlichte Schönheit der großteils aus dem 18. Jhdt. stammenden Häuschen zu erfassen. Fast jedes Haus hat zwei Eingänge, einer führt zu den Wohnräumen im Obergeschoss, unten war meist ein Handelraum oder eine Werkstätte untergebracht. Den ansässigen Juden war es nicht untersagt, am Mark in der Neustadt zu verkaufen, allerdings mussten sie dort beträchtliche Gebühren bezahlen, so dass sich das Wirtschaftsleben im Viertel abspielte. Neben den Wohnhäusern gabe es zwei Synagogen, das Haus für den Rabbiner, ein Rathaus und eine deutschsprachige Schule, später kamen noch Kranken- und Armenhaus hinzu. Größter Wirtschaftsbetrieb war die Lederfärberei. Eine gute Beschreibung über die sehenswerten Bauten im Judenviertel gibt es hier http://www.trebic.cz/de/unesco/?p1=1054


Spaziergang durch das Jüdische Viertel von TřebíčSpaziergang durch das Jüdische Viertel von TřebíčSpaziergang durch das Jüdische Viertel von Třebíč
Spaziergang durch das Jüdische Viertel von TřebíčSpaziergang durch das Jüdische Viertel von TřebíčSpaziergang durch das Jüdische Viertel von Třebíč
Spaziergang durch das Jüdische Viertel von TřebíčSpaziergang durch das Jüdische Viertel von TřebíčSpaziergang durch das Jüdische Viertel von Třebíč
Spaziergang durch das Jüdische Viertel von TřebíčSpaziergang durch das Jüdische Viertel von TřebíčSpaziergang durch das Jüdische Viertel von Třebíč
Spaziergang durch das Jüdische Viertel von TřebíčSpaziergang durch das Jüdische Viertel von TřebíčHintere Synagoge


Hintere Synagoge

Aus dem Jahr 1669 stammt die Hintere Synagoge, die renoviert wurde und eine Ausstellung zu Jüdischen Kultur im Ort beherbergt. Der Zugang der Frauen zu der ihnen vorbehaltenen Galerie erfolgte durch das anschließende Wohnhaus, im Seligmann Bauer-Haus befindet sich ein Museum, das das Leben und die Bräuche eines jüdischen Haushalts im frühen 20. Jhdt. darstellt.


Hintere SynagogeHintere SynagogeHintere Synagoge
Museum im Seligmann Bauer-HausMuseum im Seligmann Bauer-HausHintere Synagoge


Jüdischer Friedhof

Ein wunderschön-stimmungsvoller wie ebenso bedrückender Ort ist der hinter dem Hügel gelegene Jüdische Friedhof von Třebíč. Seit 1625 erzählen die rund 3000 Grabsteine von Leben und Vergehen der Menschen an diesem Ort. Noch in den 1930er Jahren wurden aufwendige Grabsteine errichtet. Es war den Hinterbliebenen nicht bewusst, dass als 1942 die letzten 300 verbliebenen jüdischen Bewohner nach Theresienstadt deportiert wurden, das jüdische Leben in Třebíč erloschen sein würde.


Jüdischer Friedhof von TřebíčJüdischer Friedhof von TřebíčJüdischer Friedhof von Třebíč
Jüdischer Friedhof von TřebíčJüdischer Friedhof von TřebíčJüdischer Friedhof von TřebíčJüdischer Friedhof von Třebíč
Jüdischer Friedhof von TřebíčJüdischer Friedhof von TřebíčJüdischer Friedhof von Třebíč


Masarik Anhöhe

Es war schön, nicht an die Heimreise denken zu müssen, sondern den anbrechenden Abend in Ruhe genießen zu können. Ein toller Ausblick bietet sich vom Hügel hinter dem Ort.


Auf die Idee, die Nacht im Ort verbringen zu können kam ich, als mir bei der Recherche zu Třebíč das Hotel ins Auge fiel, das im oberen Teil des Jüdischen Viertels behutsam in 7 zusammenhängenden Häuschen des ehemaligen Armenhauses eingebaut wurde (Hotel Joseph 1699 ****). Und tatsächlich geht von diesem Ort ein besonderer Charme aus, eine gute Wahl. Überhaupt werde ich zukünftig meine Ausflüge nach Tschechien vermehrt zweitägig anlegen, weniger Reisestress und mehr Genuss sind angesagt.


Blick über Třebíč von der Masarik-HöheTrebic, Juedisches ViertelBlick über Třebíč von der Masarik-Höhe


Blaue Stunde

Třebíč zur Blauen StundeTřebíč zur Blauen StundeTřebíč zur Blauen Stunde
Třebíč zur Blauen StundeTřebíč zur Blauen StundeTřebíč zur Blauen Stunde
Třebíč zur Blauen StundeTřebíč zur Blauen StundeTřebíč zur Blauen Stunde
Třebíč zur Blauen StundeGuten Morgen Sonnenschein!Schöne Tage in Třebíč


Ja, wieder mal ein Ausflugstip nach Mähren, den weiterzugeben es sich lohnt.

Weiter geht es mit Tag 2 mit Kontrastprogramm Hochbarock. →