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Burg und Grün in Nové Hrady


Burg Gratzen


Burg Nové HradyBurg Nové HradyBurg Nové HradyBurg Nové Hrady


Jetzt war ich also auch im anderen Nové Hrady. Es ist gleich hinter der österreichisch-tschechischen Grenze bei Gmünd am Weg nach Budweis zu finden. Dazu musste ich die sanft-hügelige Landschaft des Waldviertels mit den grünen Wiesen und reifen Getreidefeldern durchqueren, eine entspannende Anreise. Wie die tschechische Bezeichnung “Neue Burg” zustande kam, weiß ich nicht, die ältesten Teile der Burganlage stammen aus dem 13. Jahrhundert und so wirklich neu ist sie damit nicht. Die Herrschaft Gratzen (die deutsch Bezeichnung) und die Burg waren mehrfach Schauplatz von Kämpfen und Belagerungen (besonders 1425 und 1467), so dass immer wieder Teile neu aufgebaut werden mussten, der zentrale große Turm der Burg existiert nach einer Schießpulverexplosion nicht mehr. Bemerkenswert an der Burg ist, dass sie von Beginn an mit zwei Zugängen konzipiert wurde, zwei Brücken überspannen den tiefen Burggraben und sind jeweils von Wehrtürmen gesichert.


Burg Nové HradyBurg Nové HradyBurg Nové HradyBurg Nové Hrady
Burg Nové HradyBurg Nové HradyBurg Nové HradyBurg Nové Hrady


Gegründet von den Wittigonen wechselten die Besitzer einige Male. Nach den Herren von Landstein kamen die Rosenberg und die Sternberg. Die Herren von Schwanenberg wechselten zum Protestantismus und als 1620 Charles Bonaventure de Longueval die Burg für den katholischen Kaiser zurückeroberte, erhielt er als Kriegsentschädigung auch die ganze Grafschaft Gratzen mitsamt der Burg. Die Fürsten von Buquoy hielten den Besitz bis zur Enteignung 1945.


Burg Nové HradyBurg Nové HradyBurg Nové Hrady
Burg Nové HradyBurg Nové HradyBurg Nové HradyBurg Nové Hrady


Auch wenn es auf den Fotos nicht so erscheinen mag, es waren viele Menschen an diesem Sommertag (mit ihren Fahrrädern) unterwegs, um die Grenzburg mit ihren relativ kleinen Räumen zu besuchen, so dass ich kaum halbwegs gelungene Bilder von der Besichtigung des Inneren mitbrachte, wo in vielen Portraitgemälden an die letzten Eigentümer erinnert wird. Etwas besser möglich war dies von den Räumen des Gutsverwalters (eine zweite Führung), der auf der Burg wohnte und für seine Arbeit von der Herrschaft mit für damalige Verhältnisse ansehlichem Wohlstand belohnt wurde.


Burg Nové HradyBurg Nové HradyBurg Nové Hrady
Burg Nové HradyBurg Nové HradyBurg Nové Hrady



Stadt Nové Hrady


Direkt am Weg von der Burg ins Zentrum der Kleinstadt Nové Hrady befindet sich eine alte Schmiede (Gossingerschmiede (Novohradská kovárna) errichtet 1719), die ebenfalls restauriert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde (das Kaffehaus mit cremiger Torte bedurfte noch keiner Revitalisierung :-)). Einige alte Häuser aus der Renaissance- und Barockzeit finden sich am Hauptplatz. Nur unweit davon steht auch das Neue Schloss. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts war die Burg den Grafen zu eng und zu wenig repräsentativ, so dass sie wechselnde Gebäude im Ort bewohnten, bis sie schließlich 1810 ins im Empirestil errichtete Schloss umzogen. Das Schloss ist ist heute Teil der Universität Budweis und steht nicht für Besichtigungen offen, nur mehr einzelne Räume sind im alten Zustand. Unter vielen Straßenlaternen fielen mir weiße Flecken auf, als ich dann sah, wer sie gerne als Aussichtspunkt nutzt war mir der Zusammenhang klar - also Vorsicht!


Neues SchlossNeues SchlossKirchturm
Rathaus von Nové HradyStadtpalais der BuquoyBarockhaus
StörcheStorch auf beliebtem Aussichtspunkt



Grabkapelle Bucquoy


Gleich als erstes nach der Ankunft in Nové Hrady besuchte ich die Familiengruft der Grafen Bucquoy am Rande des örtlichen Friedhofs. Bei meinem Besuch in Třeboň (Wittingau) im Vorjahr besuchte ich auch die Gruftkapelle, die die Fürsten Schwarzenberg dort errichtet hatten. Nach diesem Vorbild ließ sich auch die Familie Bucquoy 1890 eine Familiengrablege im neugotischen Stil erbauen. Zufällig kam ich gerade rechtzeitg als eine Führung statt fand, so dass ich auch einen Blick ins Innere werfen konnte.


Familiengruft der Grafen BucquoyFamiliengruft der Grafen BucquoyFamiliengruft der Grafen BucquoyFamiliengruft der Grafen Bucquoy
Familiengruft der Grafen BucquoyFamiliengruft der Grafen BucquoyFamiliengruft der Grafen Bucquoy
Familiengruft der Grafen BucquoyFamiliengruft der Grafen BucquoyFamiliengruft der Grafen Bucquoy



Theresiental


Verlässt man die Burg durch das südwestliche Tor und steigt den Hügel hinab so gelangt man ins Tal, das der Bach Strobnitz (tschechisch Stropnice) im Gratzener Bergland geschaffen hat. Es wurde bereits 1949 als Nationales Tschechisches Naturdenkmal unter Schutz gestellt, wurde aber wegen der unmittelbaren Grenzlage über Jahrzehnte nicht gepflegt und verwilderte, erst seit den 1990er-Jahren erfolgen Pflege und Instandsetzung des Tals, das nun viele Besucher anzieht.


Alte Fabrik nahe beim Beginn des ParksTheresientalTheresiental
Im TheresientalIm TheresientalIm Theresiental


Benannt ist das Tal Tereziino oder Terezino údolí bzw. auf deutsch Theresiental. Die Bezeichnung erfolgte nach nach der Gräfin Theresia von Buquoy, die im 19. Jhdt. das Tal als Park im romantischen Stil umgestalten sowie mit einigen für Lustbarkeiten dienende Bauten ausstatten ließ. Gefällig sind die weiß gestrichenen Brücken, mit denen das Tal erschlossen wurde. Wenn man sich immer an der (bachaufwärts) rechten Seite des Baches hält, so kommt man an einigen der Bauwerke aus damaliger Zeit vorbei:

  • Zuerst kommt man an an der alten Hammermühle vorbei, die von den Buquoy erworben im Stil eines englischen Cottage-Hauses erweitert wurde, mit Giebeln und rankenden Pflanzen umwachsenen geteilten Fenstern. Nach der nicht sehr behutsamen Restaurierung befindet sich nun ein Restaurant im Haus.
  • Nur ein kleines Stück weiter kommt man zum um 1790 errichteten Badehaus (Lázničky) mit eine künstlichen Grotte als besondere Zierde. Die Anlage nahm bei mehreren Hochwässern (1915 und 1936) großen Schaden und wurde erst in den letzten Jahren wieder toll in Stand gesetzt und beherbergt ein weiteres hübsches Restaurant.
  • Nicht so glücklich verlief die Geschichte des 1803 erbauten Blauen Hauses (Modrý dům), das nur mehr als Ruinenrest besteht. Hier verbrachte die Gräfin die Sommermonate. Heute ist es kaum vorstellbar, dass das kleine Palais sieben luxuriös ausgestattete Räume (und Keller) enthielt, die der Gräfin und Dienern einen luxuriösen Aufenthalt boten.


Ehemalige Hammermühle, englisches CottagehausBadehausRuine des Blauen Hauses
Ruine des Blauen HausesRuine des Blauen HausesIm Theresiental


Ist das Tal anfangs noch breit und bietet auch Wiesenflächen Platz, so verengt es sich nach dem Blauen Haus plötzlich, der Bach hat hier ein größeres Gefälle zu überwinden und hat sich munter plätschernd tiefer eingegraben.

  • Das hat man genutzt, um einen Teil des Wassers abzuleiten und dann über einen Felsen als künstlich geschaffenen Wasserfall wieder ins tiefere Bachbett hinabstürzen zu lassen.


Künstlicher WasserfallKünstlicher WasserfallIm Theresiental
Im TheresientalIm TheresientalIm Theresiental


Ein Stück folgte ich dem Weg noch ins Tal hinein bis zur nächsten Brücke. Würde man dem Bach weiter aufwärts folgen, so käme man zum Staudamm der angelegt wurde, um den Wasserabfluss durchs Tal regulieren und zukünftig Hochwasserschäden abwenden zu können. Ich aber querte an dieser Stelle die Strobnitz und wandte mich wieder talabwärts. Der Weg führt nun hinauf auf die Ebene oberhalb des Taleinschnitts, hier sieht man auch den kleinen Kanal und einen Speicherteich, der den Wasserfall speist. Sobald rechter Hand der baumreichen Taleinschnitt zu Wiesen wechselte, nahm ich eine kleinen Pfad quer über die Wiese und sah bald eine Burg vor mir.

  • Die Burg Cuknštejn (Zuckenstein) verlor 1618 mit einem Brand ihre Bedeutung als Sitz einer eigenständigen kleinen Herrschaft und wechselte in den Besitz der Buquoy. Sie verfiel und wird erst in den letzten Jahren als Privatbesitz langsam wieder hergestellt.


Im TheresientalIm TheresientalIm Theresiental
Burg CuknštejnBurg CuknštejnBurg Cuknštejn


Über Wiesen und durch Wälder vorbei an Teichen folge ich dem Wegweiser “Lázničky” und gelange bald wieder ins Tal zurück. In einer ungefähr zweistündigen kleinen Wanderung kommt man an einigen historischen Gebäuden vorbei. Gut gefallen hat mir aber die vielfältig wechselnde Landschaft, die man auf dem doch nicht allzu langen Weg passiert. Saftige Wiesen mit bunten Schmetterlingen und das kurze schluchtartige Talstück, oben am trockeneren Talrand haben einige Eidechsen vor mir die Flucht ergriffen um am stillen Weiher fischen Störche. Und auch wenn keine großen Wackelsteine am Wegesrand orakelten, einige der Verwitterung trotzende Granitfelsen finden sich hier auch. Eine schöne Kombination für einen Tagesausflug, die Burg und die Natur, die von Menschen gestaltet werden sollte, letztlich aber die Oberhand behält und so wie sie ist zu erholsamen Stunden einlädt.


Im TheresientalIm TheresientalIm Theresiental
Im TheresientalIm TheresientalIm Theresiental