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2013
2013-12-25 - Ein Tag mit Tiffany
2013-11-08 - Besuch beim Nachbarn Johann Strauss
2013-11-03 - Wiener Ziegelmuseum
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2013-10-26 - Stadtgeschichte am Nationalfeiertag
2013-10-15 - Herbstfarben am Friedhof
2013-10-02 - Orgelmusik erhellt die dunkle Jahreshälfte
2013-10-01 - Hofburg und Tafelsilber
2013-09-26 - Möbel und Architektur in Museen
2013-09-24 - Ein Palast für Kaiser und Könige
2013-09-20 - Ausblicke
2013-09-18 - Auf dem Kriegspfad
2013/09/16 - Ich gehe ins Kloster
2013/09/10 - Wein und Aussicht
2013/09/05 - Wildschweine vor der Villa der Kaiserin
2013/07/20 - Schiffsfahrt in Wien
2013/07/08 - Einfach weg - Bratislava
2013/01/15 - Winter - die märchenhafte Seite davon
2013/01/05 - Licht in den Regentag







Auf dem Kriegspfad

Zwei Gründe neben dem instabilen Wetter führten mich dazu, dem Arsenal einen Besuch abzustatten. Vor Kurzem besuchte ich eine Ausstellung im Museum Postsparkasse, die dem Architekten Theophil Hansen gewidmet war, einem führenden Architekten des Historismus, der im frühen 20. Jhdt. bedeutende Bauten errichtete, vorwiegend in Athen und Wien (Parlament, Musikverein, einige Ringstraßenpalais). Zum Anderen bin ich am Kahlenberg auf die Spuren der Türkenbelagerung gestossen.

Zugang zum Arsenal durch Objekt 1, hinten der FunkturmArchitekturdetail Objekt 1Hof im Objekt 1
Zugang zum Arsenal durch Objekt 1, hinten der Funkturm Hof im Objekt 1

Nachdem 1848 die Revolution niedergeschlagen war, wurden innerstädtische befestigte Kasernen errichtet, die Staatsmacht wollte sich vor seinen Bürgern schützen können. Eine dieser Kasernen, das Arsenal, wurde im Süden vor dem Linienwall errichtet. Das riesige Areal umfasste u.a. auch Waffenfabriken. Schon bei der Errichtung wurde ein eigenes besonders schön gestaltetes Gebäude als Museum geplant, im Hofwaffenmuseum sollte die Ehre der Armee hoch gehalten werden. Thephil Hansen als ausführender Architekt orientiert sich für den Backsteinbau im Stil des Historismus am Arsenal in Venedig und verwendete byzantinisch-maurische Gestaltungselemente. Heute wird das Museum als Heeresgeschichtliches Museum (bei Wikipedia) geführt.

Im Weltkrieg wurden Teile des Arsenals schwer beschädigt und nur Teile davon wieder instand gesetzt. Freileigende Flächen wurden mit Gebäuden der Fernmeldekommunikation bebaut. Seit in den 1960er-Jahren zur Verbreitung der Fernsehsignale zu den Sendeanlagen im Bundesgebiet Richtfunkstrecken nach Süden und in den Westen errichtet wurden, befindet sich im Arsenal der wichtigste Wiener Knoten. 1974 wurde dazu auch der weithin sichtbarer 150m hoher Stahlbetonturm (Funkturm Arsenal) errichtet. Auch die Signale zum Sender am Kahlenberg laufen über diesen Knotenpunkt.

Die Österr. Bundetheater (u.a. Staatsoper, Burgtheater) betreiben in Teilen des Arsenals ihre Werkstätten.

Der von Theophil Hansen geplante Museumsbau, heute das Heeresgeschichtliche MuseumFassadenausschnitt des im neo-maurisch-byzantinischen Stil gestalteten MuseumsbausDas riesige Areal des Arsenals wie 1860 errichtet
Der von Theophil Hansen geplante Museumsbau, heute das Heeresgeschichtliche Museum Das riesige Areal des Arsenals wie 1860 errichtet. (Quelle: Fotoarchiv des Heeresgeschichtlichen Museums / Wikipedia)

Ganz begeistert bin ich von der Möglichkeit, gegen einen geringen Aufpreis im gesamten Museum fotografieren zu dürfen. So kannst du auch selbst sehen, mit welcher Pracht der Bau zur Mitte des 19. Jhdts. ausgestaltet wurde.

Über 50 ungefähr lebensgroße Stauten von Heerführern erstrahlen in goldenem Licht der Eingangshalle, Feldherrenhalle genannt.

Statuen in der FeldherrenhalleStatuen in der FeldherrenhalleFresko an der Decke
Statuen in der Feldherrenhalle

Über eine prunkvolle Treppe, gesäumt von weiteren Statuen ruhmreicher Schlachtengewinner und kunstvollen goldornamenten, steigt man ins Obergeschoss und kommt dort in die prachtvolle Ruhmeshalle. Die Decken zieren allegorische Darstellungen von Kriegstugenden, mittig thront die Skulpturengruppe um die symbolische Gestalt der Austria.

Prunkstiege ins Obergeschoss als Verbindung von der Feldherrenhalle zur RuhmeshallePrunkstiege ins Obergeschoss als Verbindung von der Feldherrenhalle zur RuhmeshallePrunkstiege ins Obergeschoss als Verbindung von der Feldherrenhalle zur RuhmeshallePrunkstiege ins Obergeschoss als Verbindung von der Feldherrenhalle zur Ruhmeshalle
Prunkstiege ins Obergeschoss als Verbindung von der Feldherrenhalle zur Ruhmeshalle

Die Bezeichnung Ruhmeshalle kommt einerseits von den siegreich geschlagene Schlachten darstellenden Fresken in den Gewölbebögen, andererseits von den in den Seitenbereichen angebrachten zahlreichen Erinnerungstafeln an die über Jahrhunderte in den kriegerischen Auseinandersetzungen des Habsburgerreiches gefallenen Offiziere. Ein wunderschöner Raum, der aber angesichts der teils grausamen Kriegsdarstellungen zum Denken anregt. Und auch viel Stoff liefert, die dargestellten historischen Ereignisse daheim nachzurecherchieren und Lücken im Geschichtswissen zu schließen.

Reich mit Ornamenten und Schlachtenfreskos geschmückte RuhmeshalleReich mit Ornamenten und Schlachtenfreskos geschmückte RuhmeshalleReich mit Ornamenten und Schlachtenfreskos geschmückte Ruhmeshalle
Reich mit Ornamenten und Schlachtenfreskos geschmückte RuhmeshalleReich mit Ornamenten und Schlachtenfreskos geschmückte RuhmeshalleReich mit Ornamenten und Schlachtenfreskos geschmückte Ruhmeshalle
Reich mit Ornamenten und Schlachtenfreskos geschmückte Ruhmeshalle


Die Schau selbst hat mich zu Beginn des Rungganges fast angewidert. Glorifiziert werden Erzherzöge, Generäle, Feldmarschälle dargestellt, ihre Prunkwaffen und persönliche Gegenstände als Devotionalien präsentiert, ohne der hundertausenden Toten, die die Kriege zur Durchsetzung von Machtineressen auf den Schlachtfeldern hinterließen auch nur einer Erwähnung Platz zu geben.

Beruhigt habe ich mich dann, als ich mir vor Augen führte, dass die Austellung nicht mit heutigem Herangehen gesehen werden sollte, sondern den Betrachtungswinkel des späten neoabsolutistischen Kaiserreiches wiedergibt. Ein Rundgang ist eben nicht die Darstellung eines zeitgemäßen historischen Museums, sonder zeigt vielmehr das Denken und die Konzeption einer aristokratisch geprägten Epoche. Quasi ein Museum zur Ausstellungsgestaltung in der Zeit der Monarchie am Beispiel eines Kriegsmuseums - und als solches ist es großartig und sollte auch nicht verändert werden. Ich denke, diese Sichtweise sollte als Einleitung mehr betont werden, so dass erst nicht die Erwartung an eine modern arrangierte Ausstellung aufkommt.

Ausstellungssaal im HGMAusstellungssaal im HGMAusstellungssaal im HGM
Ausstellungssäle im HGM

Die Austellungsstücke sind sehenswert. Auch wenn mich Waffentechnik als solche wenig interessiert, so finden sich gerade unter den Prunkgegenständen viele Meisterwerke der Handwerkskunst. Auch gibt es viele ganz wunderbare Gemälde und Zeichnungen zu sehen. Es lohnt sich also, einen Nachmittag in diesem Museum zu verbringen.

Erzherzog Karl - Entwurf des Reiterstandbilds vom Heldenplatz und Gemälde der Schlacht von Aspern 1809Vierpfündige Feldkanone vor dem Gemälde Batterie der Toten von Václav Sochor (Ende einer Kavalleriebatterie des k.k. Feldartillerieregiments Nr. 8 in der Schlacht von Königgrätz 1886)Preußische Beutetrompete (bitte keine Restituierungsforderungen)
Erzherzog Karl - Entwurf des Reiterstandbilds vom Heldenplatz und Gemälde der Schlacht von Aspern 1809 Vierpfündige Feldkanone vor dem Gemälde Batterie der Toten von Václav Sochor (Ende einer Kavalleriebatterie des k.k. Feldartillerieregiments Nr. 8 in der Schlacht von Königgrätz 1886) Wieviele Menschen liesen für die Erbeutung dieser preußischen Trompete ihr Leben? (bitte keine Restituierungsforderungen ;) )

Auch finde ich es immer wieder interessant, wie sich einzelne Wissensstücke wie bei einem Puzzle zusammenfügen. Wie hätte beispielsweise die bulgarische oder griechische Geschichte (mit denen ich mich ja bei den Reisen etwas auseinandersetzte) ausgesehen, wären die Osmanen nicht bei Wien und Zenta zurückgedrängt worden?

Belagerung Wiens 1683 (Detail aus Ölgemälde) - die Osmanen hatten Teile der Stadtmauer unterminiert und Breschen gesprengtEntsatzheer stürmt vom Kahlenberg gegen die osmanischen Belagerer Wiens 1683 (Detail aus Ölgemälde, hinten Klosterneuburg)Osmanisches Prunkzelt als Beute der Schlacht von Peterwardein 1716
Belagerung Wiens 1683 (Detail aus Ölgemälde) - die Osmanen hatten Teile der Stadtmauer unterminiert und Breschen gesprengt Entsatzheer stürmt vom Kahlenberg gegen die osmanischen Belagerer Wiens 1683 (Detail aus Ölgemälde, hinten Klosterneuburg) Osmanisches Prunkzelt als Beute der Schlacht von Peterwardein 1716