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2013-10-01 - Hofburg und Tafelsilber
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Auf Beethovens Pfaden


Das Talent des 1770 in Bonn geborenen Ludwig van Beethoven (zuerst als Pianist) wurde frühzeitig erkannt und so reiste er mit 17 Jahren erstmals nach Wien, er hätte vom weithin bekannten W.A. Mozart Musikunterreicht erhalten sollen, doch daraus ist scheinbar nichts geworden. Im Jahr 1792 siedelte Beethoven dann endgültig nach Wien um, anstelle des inzwischen verstorbenen Mozarts unterrichtete ihn nun u.a. J. Haydn.

Beethoven erlebte die Stadt damals anders als wir sie heute kennen, innerhalb der bis 1858 bestehenden Befestigungsmauern lebten ca. 50.000 Menschen und dazu in den durch das Glacis getrennten Vorstädten vergleichsweise geringe weitere 150.000 .


Burgtheater WienBurgtheater WienNeues Wiener Rathaus, davor Eislaufen beim "Eistraum"
Neogotische Türme des Wiener RathausesNeue Universität WienTraditionscafe Landtmann neben dem Burgtheater an der Ringstraße
Prunkbauten an der Wiener Ringstraße
Burgtheater (Semper und Hasenauer 1874), Neues Rathaus (Schmidt 1872) und Neue Universität(Ferstel 1877))


Von den einstigen Stadtmauern existieren nur noch wenige Reste, die beste Vorstellung erhält man von der nahe dem Burgtheater vis-a-vis der Neuen Universität gelegenen Mölker Bastei, die ihren Namen von den Besitzungen des Stiftes Melk (Melk = umgangssprachlich “Mölk”) erhielt. Die Bastei selbst wurde abgetragen und der Stadtgraben aufgefüllt, die Häuser und schmalen Gassen oben auf der Stadtmauer vermittlen einen schönen Eindruck des alten Wien. Eines der prachtvollsten Häuser dort ist das 1797 für den Leibarzt Kaiserin Maria Theresias Johann Baptist Freiherr von Pasqualati und Osterburg als Wohnhaus (kein Stadtpalais) erbaute Pasqualati-Haus.


Von Beethoven sind in Wien mehr als 80 (!) Wohnsitze bekannt. Wer es sich leisten konnte, gab den Sommer über seine Stadtwohnung auf und zog ins kühlere Umland. So sind die Zeiträume von 1804-1808 und 1810-1814 relativ lange, in denen Beethoven eine Wohnung im 4. Stock des Pasqualati-Hauses mietete. Hier entstanden so bedeutende Werke wie die 4. und 5. Symphonie und das bekannte Klavierstück Für Elise und die Oper Fidelio (Leonore).


Mölker BasteiAuf der Mölker BasteiAuf der Mölker Bastei
Auf der Mölker BasteiPasqualati-Haus auf der Mölker Bastei, dahinter Neue UniversitätPasqualati-Haus auf der Mölker BasteiInnehof des Pasqualati-HausesOriginales Stiegenhaus des Pasqualati-Haus von 1797
Mölker Bastei mit Pasqualati-Haus


Die Beethoven-Wohnung ist eine von drei Aufenthaltsstätten des Komponisten, die vom Wien Museum betreut und zugänglich sind (Tip: jeder erster Sonntag im Monat sogar gratis!). Neben der Aura die solche alten Räumlichkeiten ausstrahlen werden Informationen zum Leben und Werk des Musikers gezeigt. Ein stimmungsvolles kleines Museum wie es mir gefällt (ganz anders als das publicityheischend “aufgeblasene” Mozarthaus).

Zu den Bewunderern und Förderer gehörte auch der Habsburger Erzherzog Rudolph. Dessen Portraitgemälde kam mir bekannt vor, war er doch auch Erzbischof und Kardinal (weniger in als) von Olmütz. Ich bin immer wieder erfreut, wenn Geschichte sich zu einem Bogen schließt.


Beethovens Klavier mit 5 Pedalen aus seiner späten SchaffensperiodeFrüher Pariturdruck mit WidmungBewunderer und förder Beethovens, der Habsburger Erzherzog Rudolph, auch Erzbischof und Kardinal von Olmütz
Beethoven als aktiver KomponistLebendmaske, abegnommen für eine BüsteBeethoven im Museum zum Sehen und Höhren


Einen Einfluss auf manche Werke Beethovens übte auch eine dominante Machtfigur seiner Zeit aus, Napoleon der als selbstgekrönter französischer Kaiser dabei war Europa aufzumischen, dazu später noch mehr.


Napoleons Einmarsch in Wien, französische Truppen vor dem Stephansdom. Damals wurde übrigens auch die Mölker Bastei gesprengt.Pasqualati-Haus auf der Mölker Bastei"Eroica-Haus" in der Döblinger Hauptstraße


Um ein Foto von einem weiteren als Museum (nicht ständig geöffnet) betriebenen Wohnsitz Beethovens zu knipsen, dazu muss ich mich schon in die ehemalige Vorstadt begeben. In der Döblinger Hauptstraße (Straßenbahnlinie 37) befindet sich das sogenannte “Eroica-Haus”, in dem die namensgebende Symphonie ihren Weg vom Geist des Komponisten auf Papier fand.

Zum nächsten Wohnsitz des Komponisten spaziere ich zu Fuß, der frühlingshafte Tag lädt dazu ein. Dieser westliche Stadtteil liegt schon auf den hügeligen Ausläufern des Wienerwaldes (und damit der Alpen) und die Straßen verlaufen dadurch keineswegs eben, aber es gibt Interessantes zu sehen. Viele alte und neue Villen finden sich hier auf der Hohen Warte. In der Villa der Unternehmerfamilie Wertheimstein ist heute das Bezirksmuseum XIX. Döbling untergebracht, der Garten ist ein öffentlicher Park. Bevor man an den klassizistischen Gebäuden der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (dort, wo das österreichische Wetter gemacht wird :-D) vorbeikommt, überquert man die im Graben des Krottenbaches verlaufenden Geleise der von der Schnellbahnlinie S45 befahrenen Vorortelinie, die (man glaubt es kaum) wegen dem wechselndem Terrain als Gebirgsbahn eingestuft ist.


Villa WertheimsteinÜberquerung der VorortelinieHeiligenstädter Pfarrkirche St. Michael


Ein Stück folge ich der Armbrustergasse, benannt nach Johann Michael Armbruster (http://www.deutsche-biographie.de/sfz1234.html). Der aus Schwaben stammende Publizist hatte sich mit seinen Schriften scharf gegen die französische Revolution gewandt, das qualifizierte ihn, um am österreichischen Kaiserhof als Zensor und Hofsekretär angestellt zu werden. In seinen Texten (u.a. der Zeitung Vaterländische Blätter für den österreichischen Kaiserstaat) bereitete er auf den nahen Krieg gegen Napoleon vor.


Armbrustergasse im 19. wiener Gemeindebezirk DöblingHaus des "Heiligenstädter Testaments", wo Beethoven 1802 erfolglos auf Besserung seines Gehörleidens hoffte und dann verzweifelteHaus des "Heiligenstädter Testaments", wo Beethoven 1802 erfolglos auf Besserung seines Gehörleidens hoffte und dann verzweifelte


In der Probusgasse findet sich ein weiterer als Museum zugänglicher Aufenthaltsort Beethovens. Er verbrachte den Sommer des Jahres 1802 hier nahe der heute nicht mehr bestehenden Heiligenstädter Kuranstalt in der Hoffnung, seine zunehmend dramatischer werdende Gehörschwäche lindern zu können. Als sich keine Besserung einstellte, verdüsterte sich seine Gemütslage und er verfasste hier das Heiligenstädter Testament, einen verzweifelten Brief an seine Brüder, in der er den nahen Tod zu erahnen glaubte (tatsächlich verstarb er dann nahezu taub erst 1827). Neben dem Brief an die Unsterbliche Geliebte ein sehr persönliches Schriftstück aus dem Nachlass des Musikers.


Das Museum ist zwar klein, hat aber in dem alten Haus eine besondere Atmosphäre. Beethovens Sterbehaus gibt es nicht mehr, so wird hier an sein spätes Schaffen und seine letzten Lebensjahre erinnert. Wie andere bedeutende Persönlichkeiten auch wurde Beethoven später exhumiert um am Wiener Zentralfriedhof ein Ehrengrab zu erhalten. Die letzte vieler Spuren, die er in der Stadt hinterließ, vom großen Vermächtnis in der Musikwelt noch gar nicht zu sprechen.


Innehof im Beethoven-Museum des "Heiligenstädter Testaments"Innehof im Beethoven-Museum des "Heiligenstädter Testaments"Raum im Beethoven-Museum des "Heiligenstädter Testaments"
Beethoven als großer Komponist der Wiener KlassikBeethoven als großer Komponist der Wiener KlassikHeiligenstadt zur Zeit Beethovens, ein kleiner Vorort im Grünen oberhalb der noch unregulierten Donau
Totenmaske Beethovens, 1827Erinnerungen an den Tod des großen Künstlers, eine Haarlocke und der Türgriff zu seinem letzten HeimGasse in Nussdorf


Einen Besuch der zahlreichen Beethoven gewidmeten Denmäler (mindestens 3 alleine in Heiligenstadt/Nussdorf) ließ die einbrechend Dämmerung nicht mehr zu, eigentlich wollte ich nach Nussdorf zur Endstation der Straßenbahnlinie D durch die schönen alten Gassen dieser Stadtrandgegend mit Weingartenblick hinabwandern, da kam ich unerwartet neuerlich an einem Beethoven-Wohnhaus vorbei, zumindest weist eine Inschrifttafel darauf hin.


Noch ein Beethoven-Wohnhaus in NussdorfNoch ein Beethoven-Wohnhaus in NussdorfSchöne alte Gasse nach Nussdorf



Nach so vielen visuellen Eindrücken passt es dann auch, sich abends noch in die Musik Ludwig van Beethovens fallen zu lassen. Im Vorjahr durfte ich im Musikverein die großartigen Symphonien No. 4 und No. 5 mit dem Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt erleben. Dieses Konzert wurde aufgezeichnet und ist nun als CD erschienen.


Beethoven begleitete auch den Weg von Nikolaus Harnoncourt
5. Symphonie