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2014-04-05 - Frühlingsduft und Vergänglichkeit in St. Marx
2014-03-26 - Schiele und Zeitgenossen im Leopoldmuseum
2014-02-20 - Tempel am Karlsplatz
2014-02-17 - Die Welt verändern
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2014-01-19 - Bauzone Prater
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2013
2013-12-25 - Ein Tag mit Tiffany
2013-11-08 - Besuch beim Nachbarn Johann Strauss
2013-11-03 - Wiener Ziegelmuseum
2013-11-01 - Herbstwanderung Troppberg
2013-10-26 - Stadtgeschichte am Nationalfeiertag
2013-10-15 - Herbstfarben am Friedhof
2013-10-02 - Orgelmusik erhellt die dunkle Jahreshälfte
2013-10-01 - Hofburg und Tafelsilber
2013-09-26 - Möbel und Architektur in Museen
2013-09-24 - Ein Palast für Kaiser und Könige
2013-09-20 - Ausblicke
2013-09-18 - Auf dem Kriegspfad
2013/09/16 - Ich gehe ins Kloster
2013/09/10 - Wein und Aussicht
2013/09/05 - Wildschweine vor der Villa der Kaiserin
2013/07/20 - Schiffsfahrt in Wien
2013/07/08 - Einfach weg - Bratislava
2013/01/15 - Winter - die märchenhafte Seite davon
2013/01/05 - Licht in den Regentag








Alles nur Theater?


Rathaus

Das Wiener Rathaus habe ich ja schon einmal besichtigt. Der große Platz davor wird immer wieder mit Veranstaltungen lebendig gehalten, in den Wintermonaten dient er als große Eislauffläche.

Das neugotische Wiener Rathaus - RückseiteDas neugotische Wiener Rathaus - Dekorationselemente im DachbereichDas neugotische Wiener Rathaus - Fassadendetail
Das neugotische Wiener Rathaus


Aussicht vom City Skyliner

Aber auch ohne Schlittschuhe lohnt sich ein Besuch. Nach anderen europäischen Städten ist der City Skyliner nun neben dem Rathaus aufgebaut, damit kann man aus 80 m Höhe einen Blick über die Stadt werfen. Eine tolle Sache, sind alle Wiener Aussichtstürme (ausgenommen Stephansdom, aber dort gibt's nur relativ kleine Fenster) doch etwas vom Stadtzentrum entfernt.

100m ist der große Turm hoch, auf 80 m gelangt man mit dem  City Skyliner100m ist der große Turm hoch, auf 80 m gelangt man mit dem  City Skyliner100m ist der große Turm hoch, auf 80 m gelangt man mit dem  City Skyliner
100m ist der große Turm hoch, auf 80 m gelangt man mit dem City Skyliner


Also, hoch geht's. Bildbeschreibungen sind jeweils bei den vergrößerten Ansichten.

Nach dem Schleifen der Stadtmauern wurde an der stelle des Glacis die Ringstraße angelegt, an der im späten 19. Jhdt. zahlreiche Prachtbauten errichtet wurden, darunter das Burgtheater.Im Zentrum des mittelalterlichen Wiens, heute der 1. Bezirk, steht der Stephansdom. Der 136 m hohe gotische Turm überragt auch heute noch die Innenstadt.Hochhäuser dürfen im Stadtzentrum nicht errichtet werden, eine moderne Skyline entsteht an der Donau bei der Reichsbrücke. Neben der UNO-City steht dort mit dem DC-Tower auch das höchste Gebäude der Stadt.
Die Ringstraße folgt bei der Universität dem Knick der ehemaligen Stadtmauer. Dahinter in der Ferne der Donauturm.Ein Blick nordwärts vorbei an der Votivkirche (1879). Die Stadt erstreckt sich bis zu den Hängen von Kahlen- und Leopoldsberg, der scharf abgeschnitten wurde, als sich die Donau ihren Weg vom Tullner Feld ins Wiener Becken bahnte.Fast schon auf Augenhöhe mit dem Rathausmann auf der Spitze des großen Rathausturms. Hinten die Silhouette der Bürogebäude am Wienerberg. Links in der Ecke die Dächer des Parlamentsgebäudes.
Eine schöne Fassade für Veranstaltungen bietet das Rathaus, jetzt der Eistraum.Nochmals burgtheater und Innenstadt.Hinter Volksgarten und Heldenplatz das große Gebäudeensemble der Hofburg, einst Stadtpalast des Kaiserhauses.


Burgtheater

Von oben habe ich ja herabgeblickt, wieso nicht auch einen Blick ins Innere riskieren, ins Burgtheater (http://www.burgtheater.at). Fast täglich werden Führungen durchs Haus angeboten, auch vom Geschehen hinter der Bühen erhält man einen Einblick. Mit ungefähr 500 Angestellten (davon ca. 80 Schauspieler) und einem Jahresbudget von über 40 Mil. Euro (Burgtheater mit Akademietheater) ist es eines der weltweit größten Schauspielhäuser. Musiktheater sind üblicherweise größer (Staatsoper z.B. ca. 800 Mitarbeiter), für ein Sprechtheater ist es aber eine ganz ansehnliche Betriebsgröße. 1100 Personen finden im Theater Sitzplätze.

Im Jahr 1888 wurde das K.K. Hofburgtheater an der Ringstraße eröffnet, das den Vorgängerbau beim Michaelerplatz ablöste. Eine gewisse Ähnlichkeit mit der Dresdner Semperoper ist nicht zufällig, war der Architekt am Bau doch wesentlich beteiligt, auch wenn er sich während der Ausführung mit seinem Parnter Karl von Hasenauer zerstritt und dieser das Bauwerk zu Ende führte.

Die beiden Seitenflügel enthalten nur die Prunkstiegen, die ausschließlich dem Kaiserhaus vorbehalten waren. Ihre bemerkenswerte Ausmalung erfolgte durch die Brüder Gustavund Ernst Klimt und Franz Matsch, auch der Kaiser soll davon angetan gewesen sein. Die Treppenhäuser sind auch original erhalten, im Gegensatz zum Zuschauerraum und Bühnenbereich, die 1945 nach einem Bombentreffer ausbrannten und nicht mehr in vollem alten Prunk wiedererrichtet wurden.

Dafür wurde beim Wiederaufbau nach dem Krieg auf eine bessere Akkustik geachtet, das “Burgtheaterdeutsch” ist nun nicht mehr Vorraussetzung, um von den Theaterbesuchern überhaupt verstanden zu werden.

Beeindruckend ist auch der Bühnenbereich. Fast 800 m² ist die gesamt Fläche, die sich vom Schnürboden bis zu den absenkbaren Bereichen im “Keller” erstreckt sie sich über 30 m Höhe.


Fassade des Burgtheater zu RingstraßeEingangsfoyerPausenfoyer
Zugang zum ZuschauerraumZuschauerraum und Umbauarbeiten auf der großen BühneZuschaerraum in schlichterem Stil nach dem kriegsschädenbedingten Wiederaufbau
PrunkstiegePrunkstiegePrunkstiege
Prunkstiege; unter den Besuchern der gematen Szene sind auch die Maler zu finden, die sich selbst portraitiertenPrunkstiegePrunkstiege
PrunkstiegePrunkstiege
Burgtheater im AbendlichtBurgtheater im AbendlichtIm Anschluss an das Rathaus am Ring: das Parlamentsgebäude